18
Jan
Das Jahr beginnt mit einigen Änderungen für Eltern. Es kommt zum Beispiel zu einer verbesserten Steuerabsetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Die Einkommensprüfung für das Kindergeld fällt weg und das neue Bundeskinderschutzgesetz ist in Kraft getreten.
Steuern und Kinderbetreuungskosten
Durch die neue Reglung können nun mehr Eltern ihre Betreuungskosten für die Kinder steuerlich geltend machen. Neu ist das alle Eltern nun ihre Kosten zur Kinderbetreuung gelt machen können. Bis lang galt das nur für, wenn beide Elternteile berufstätig waren oder eine Krankheit vorlag. Auch können nun Betreuungskosten für Kinder bis zum vierzehnten Lebensjahr mit aufgenommen werden. Geltend gemacht werden die Kinderbetreuungskosten nun als Sonderausgaben und nicht mehr wie bisher als Werbekosten oder Betriebsausgaben.
Mehr Geld fürs Kind
Wesentliche Änderungen haben sich auch beim Kindergeld vollzogen. Bisher wurde Kindergeld für Kinder bis zum 25zigsten Lebensjahr nur gezahlt, wenn sie ein Jahreseinkommen von 8.004,00 Euro nicht überschreiten. Diese Einkommensgrenze fällt nun weg, nun haben Auszubildende mit einem höheren Verdienst auch die Möglichkeit ihr Kindergeld zu behalten. Und der sauer verdiente Ferienjob wird keinem Kind mehr zur Last gelegt. Mehr Geld für berufstätige Kinder entlastet somit nun auch die Eltern.
Neu gesetzliche Reglungen
Mit dem Bundeskinderschutzgesetz sollen neue gesetzliche Wege gegangen werden. Bund und Länder versprechen sich so einen höheren Schutz gegen Missbrauch und Vernachlässigung. Mit Hilfe von Familienhebammen werden gefährdete Kinder nun länger betreut und die Eltern gezielt unterstützt.
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12
Apr
Bei vielen Eltern sind es finanzielle Zwänge, die den Wunsch nach einem Kind mitbestimmen. Nun wird, laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, der Plan, das Elterngeld aufzustocken auf die lange Bank geschoben. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder – derzeit selbst schwanger – lehnte die Einführung, eines verlängerten Bezugszeitraums, für die Väter auf maximal 4 Monate ab.
Bislang sieht das Gesetz vor, dass Mütter bis zu 12 Monaten Elterngeld beziehen können. Väter hingegen ist es möglich, im Anschluss daran, weitere 2 Monate eine Auszeit vom Job zu nehmen und hierfür einen Ausgleich zu erhalten. Dieser Zeitraum sollte eigentlich auf 4 Monate erweitert werden. Die zusätzlichen Kosten hierfür schätzt man im Ministerium auf über 4 Milliarden Euro. Das war denn der Ministerin doch zuviel und sie legte sich quer.
Die Erhöhung des Elterngeldes war eigentlich Teil des Koalitionsvertrages, zwischen den regierenden Parteien und ist somit ein nicht eingelöstes Wahlversprechen.
Deutschland hat zuwenige Kinder. Karriere und Beruf lassen sich für Eltern nach wie vor nur sehr schwer vereinbaren. Kinder brauchen neben der elterlichen Zuwendung auch eine solide materielle Basis um unbeschwert heranwachsen zu können.
Wir meinen: Diese Entscheidung ist falsch. Für unzählige Vorhabden wird viel Geld bereit gestellt, ob es Bankenrettungen sind oder Abfindungen für frühpensionierte Politiker.
Für die Zukunft der Menschen – die Kinder und deren Eltern – scheint es aber keine Lobby zu geben. Von einer schwangeren Familienministerin hätten wir uns mehr Unterstützung für die Alltagssorgen der Eltern gewünscht. Wenn nicht sie, wer soll denn sonst etwas für uns Eltern tun?
Übrigens: Unter http://www.facebook.com/#!/dr.kristina.schroeder kann man diesen Artikel hier, der Ministerin gleich ins Postfach legen.
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13
Feb
In Zeiten wirtschaftlicher Instabilität und Ungewissheit vertrauen viele Menschen auf konservative Werte und Handlungen. Sei es, ihr Geld konservativ auf einem Sparbuch zu veranlagen und nicht das Risiko von Aktiengeschäften einzugehen, oder die Tatsache, dass man sich gegen Risiken versichert, denen zuvor nur wenig Bedeutung geschenkt wurde – all diese Tatsachen kennzeichnen ein vorsichtiges Handeln und Interagieren vieler Menschen. Auch in beruflicher Hinsicht sind Krisenzeiten dadurch charakterisiert, dass Aus- und Weiterbildungen wichtiger und gefragter werden als in wirtschaftlich sicheren Zeiten. Viele wollen sich auf Basis einer fundierten Aus- oder Weiterbildung ein zweites berufliches Standbein schaffen, um im Falle einer eventuellen Kündigung seitens des Arbeitgebers flexibel handeln zu können.
Der Trend rund um Aus- und Weiterbildungen hat sich bis jetzt, wo wieder ein spürbarer wirtschaftlicher Aufwind zu erkennen ist, weitergeführt. Weiterbildungen sind nach wie vor bei vielen Arbeitnehmern sehr beliebt und eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Speziell Aus- und Weiterbildungen aus dem Sozialbereich erfreuen sich aktuell großer Beliebtheit. Unter den akademischen Ausbildungen ist vor allem die postgraduale Ausbildung zum MBA für Sozialmanagement gefragter denn je. Bei einem MBA für Sozialmanagement handelt es sich um eine interdisziplinäre akademische Ausbildung, die man in Ergänzung zu seiner beruflichen Tätigkeit absolviert. Im Rahmen der Ausbildung werden sowohl wirtschaftswissenschaftliche, als auch sozialwissenschaftliche Themen abgedeckt. Das Berufsbild eines Absolventen des Lehrgangs MBA Sozialmanagement ist ein breites und variantenreiches.

Neben akademischen Ausbildungen haben sich aber auch kürzere und unkompliziertere Ausbildungsvarianten etabliert. Ein Beispiel hierfür ist ein Seminar rund um das Thema Babymassage, das derzeit von vielen Ausbildungsakademien angeboten wird. In diesem Seminar werden grundlegende Techniken und Theorien der Babymassage vermittelt.
Diese beiden Beispiele zeigen, dass sowohl akademische, als auch seminarähnliche Aus- und Weiterbildungsvarianten sehr beliebt sind. Ob sich der Hype rund um MBAs für Sozialmanagement und Seminare zum Thema Babymassage fortsetzt, wird die Zukunft zeigen.
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19
Nov
Peinliche Eltern, wer kennt diese Phänomen nicht?
Gerade für Teenager ist es peinlich, wenn Eltern Sie bewusst oder unbewusst in peinliche Situationen bringen.
Manche Eltern zücken Ihr Taschentuch, sabbern es voll und wollen einem den Mund sauber machen. Wenn man noch ein Kleinkind ist, ist das ja noch okay. Aber in den Augen vieler Teenager sollten Eltern es doch bitte tunlichst vermeiden, wenn man bereits 12 ist. Bei manchen ist es sogar mit 10 schon heikel. Besonders, wenn Sie gerade im Kreis ihrer Freundinnen stehen.
Manchmal ist es für Eltern sicherlich besser, einfach so zu tun, als sind Sie gerade nicht die Eltern. So tun, als wäre man nicht da. Nicht blicken lassen, nichts sagen und schon gar nicht einfach ins Zimmer platzen.
Eltern müssen schon ab einem Gewissen Alter abschätzen, ob Sie gerade dann gewollt sind, wenn Freundinnen oder sogar Freunde zu Besuch sind. Kommen Sie dann ohne an die tür zu klopfen ins Zimmer und fragen, ob man noch Wäsche habe, ist es eigentlich nicht verwunderlich, wenn dann böse Blicke oder die ein oder andere schroffe Abfuhr vom Kind erteilt wird.
Peinlich für die Kinder ist es auch, wenn Eltern Sie zum Beispiel bis vor die Tür zum Training bringen wollen und warten bis das Kind dann verschwunden und in Sicherheit ist. Oder auch, wenn Eltern lauthals Lieder mitsingen.
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09
Okt
Von vielen Jugendlichen hört man, dass sie sobald sie volljährig sind von zu Hause ausziehen wollen. Doch die Realität sieht anders aus: jeder zweite Mann und jede dritte Frau bis 34 Jahre lebten 2008 noch bei ihren Eltern zu Hause. Wahrscheinlich haben viele jungen Menschen begriffen wie gut es sich zu Hause leben lässt. Die Wohnung ist sauber, die Wäsche gebügelt und gewaschen, die Miete wird von Papa bezahlt, das Essen steht auf dem Tisch wenn man nach Hause kommt. Internet und Telefon benutzt man ohne auch nur einen Cent zu bezahlen.
Wieso sollte man also ausziehen? Auf diese Frage haben wohl Frauen die besseren Antworten, Frauen ziehen früher von zu Hause aus. Von der Altersgruppe bis 25 Jahren leben 47% der Männer immer noch zu Hause, während es bei den Frauen nur 33% sind. Zum Glück ist man mit 25 noch jung und hat noch genug Zeit sein eigenes Leben zu leben. Doch man hört immer wieder von über 30-Jährigen die das “Hotel Mama” noch nicht verlassen haben, auch in dieser Altersgruppe führen die Männer die Liste der Nesthocker an: von allen 25 – 34-Jährigen Männern leben noch immer 18,7% zu Hause.
Meiner Meinung nach sollten sich dann auch langsam die Eltern fragen wie es weitergehen soll.
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20
Sep
Allergien bei kleinen Kindern werden immer häufiger berichtet die WHO (Weltgesundheitsorganisation). Schuld ist ein häufig übertriebener Reinlichkeitssinn seitens der Eltern. Kinder brauche keine sterile, keimfreie Umgebung und in den vielen Desinfektions-und Putzmitteln sind viele Schadstoffe enthalten, die das Immunsystem der Kinder schwächt. Das Immunsystem von kleinen Kindern ist noch nicht sehr ausgeprägt, weshalb es ständig trainieren muss, um gestärkt zu werden. Häufiges desinfizieren der Umgebung und das fernhalten der Kinder von Schmutz fördert Allergien, da das Immunsystem nichts zum arbeiten hat und sich so gewissermaßen Arbeit sucht und somit auf verschiedene meist harmlose Partikel in der Luft reagiert wie Staub oder Pollen. Dies führt zu allergischen Reaktionen, die häufig mit Medikamenten behandelt werden müssen. Um das Immunsystem schon frühzeitig zu trainieren, ist es wichtig die Kinder nicht von allem fern zu halten und vor Allem nicht alles zu desinfizieren womit das Kind in Berührung kommt. Der Gebrauch von Desinfektionsmitteln ist im Haus nur angebracht, wenn eine Infektionskrankheit innerhalb der Familie durchgemacht wurde, um eine Ansteckung der anderen Familienmitglieder zu vermeiden. Die Umgebung des Säuglings-und Kleinkindes sollte sauber aber nicht steril sein und auch Haustiere sind kein Problem, denn Kinder die mit Tiere aufwachsen zeigen statistisch gesehen ein geringeres Risiko später an Allergien zu erkranken, da das Immunsystem dieser Kinder einen hohen Schutz gegen Keime und Bakterien aufgebaut hat.
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08
Sep
Ein Stillkind ist nicht gleich Flaschenkind, wenn es um die Einführung von Beikost geht. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Beikost erst ab dem 6. Lebensmonat zu geben. Wenn das erste Babyjahr sich der Halbzeit zuwendet wird es also Zeit für Beikost. Doch wie funktioniert das mit der Beikost und wie ist Beikost zu verstehen? Beikost geben bedeutet dem Kind etwas zu seiner Milchmahlzeit dazu zu geben. Beikost soll auf keinen Fall in der Anfangszeit eine „ersetzende“ Rolle spielen.
Leider sind viele Elternratgeber dort anderer Auffassung. Es wird überall empfohlen Milchmahlzeiten möglichst schnell durch Breimahlzeiten zu ersetzen. Dies geschieht nach einem bestimmten Muster. Erst soll die Mittagsmahlzeit ersetzt werden, beispielsweise durch Karottenbrei, eine Woche später dürfen Kartoffeln dazu und wieder nach einer Woche „darf“ man einen Gemüse-Fleischbrei zum Mittag geben. Nach einer weiteren Woche findet das ersetzen der zweiten Breimahlzeit statt. Hier wird oft zu Getreide Obst Breien geraten bzw. auch Milchbreie. Als letztes wird i.d.R. das Frühstück durch eine Breimahlzeit ersetzt. Man soll darauf achten, dass pro Monat eine Milchmahlzeit gegen eine Breimahlzeit ersetzt wird. Hat man das Kind im vorgeschriebenen Tempo die Mahlzeiten ersetzt, ist es bald vorbei mit dem Stillen oder Flasche geben- theoretisch zumindest. In der Realität sieht es ganz anders aus.
Stillende Mütter fühlen sich oft nicht wohl im Breikost Dschungel und greifen zu Alternativen. Wobei eigentlich der Brei eine Alternative sein sollte. Für Flaschenkinder ist das Ersetzen von Milchmahlzeiten sinnvoll und praktisch, jedoch ist das bei Stillkindern etwas anderes. Ein neuer Wind weht aus den Reihen stillender Mütter, die die „sanfte“ Beikosteinführung praktizieren. Hier wird mehr auf die Bedürfnisse ihrer Kinder geachtet und nicht auf strikte Regeln. Die Regeln stehen hier mehr im Weg. Das Ersetzen einer Mahlzeit würde für das Kind gleichzeitig bedeutet weniger körperliche Nähe zu der Mutter zu erfahren.
Es kann deswegen auch in seiner Wut die Beikost verweigern. Wird ein Säugling nach Bedarf gestillt, so trinkt er oft und völlig frei von der Tageszeit. Nach der Beikosteinführung möchte der Säugling noch genauso oft angelegt werden. Er wird nur weniger trinken als vor der Beikosteinführung.
Die Regel die vorschreibt eine Mahlzeit im Monat zu ersetzen führt oft dazu, dass stillende Mütter unnötig schnell abstillen. Die WHO rät zum Stillen bis zum 2. Lebensjahr und darüber hinaus. Hier stellt die WHO den stillenden Müttern eine bessere Orientierungshilfe „Fangen Sie 2-3 Mal am Tag mit kleinen Portionen von Beikost an und steigern Sie die Menge je nach Appetit des Kindes! Stillen Sie weiter nach Bedarf! Steigern Sie die Häufigkeit der Mahlzeiten im Laufe der Monate!“
Vorteil daran ist, dass der Abstillmechanismus und die Physiologie der mütterlichen Brust langsamer aber dafür kontinuierlich von statten geht, anstatt sich abrupt auf eine Mahlzeit weniger einzustellen. Außerdem bleibt Muttermilch so im ersten Lebensjahr die Hauptnahrungsquelle und stellt darüber hinaus noch weiterhin lange eine wichtige Quelle von Nährstoffen, Energie und Schutz vor Infektionen dar.
Beikostmahlzeiten von Stillkindern gestalten sich einfacher als klassische Breimahlzeiten.
Es reicht dem Baby faustgroße Stückchen Nahrung aus der Familienküche anzubieten. Ein Stück Obst oder gekochtes Gemüse reicht da völlig aus. Ist das Baby bereit für die Beikost, so wird es das Essen in die Hand nehmen und probieren. Babys möchten nicht vom Löffel gefüttert werden, sie möchten die Kost selbständig erforschen, das Tempo bestimmen und nach eigener Auswahl aus einem kleinen, aber gesunden Angebot. Pürieren soll das Baby sogar stören, feste Nahrung zu verarbeiten. Deswegen Hände weg vom Mixer. Babys wollen ihre Kost in ihrer originalen Konsistenz und jede Art von Nahrung separat kennen lernen. Wichtig ist auf Gewürze, Salz und Zucker zu verzichten. Außerdem möchten Babys vorerst nicht satt werden, sondern nur probieren. Satt werden sie von der Muttermilch.
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10
Jul
Homosexualität ist für alle Beteiligten oft kein einfaches Thema. Wenn die Kinder sich als schwul oder lesbisch outen, ist dies für die Familie oft ein großes Problem und damit richtig umzugehen fällt den wenigsten Eltern auf Anhieb leicht. Viele Fragen kommen dann auf, Unsicherheit macht sich breit und der Umgang mit dem Kind wird plötzlich problematisch. Weiß mein Kind wirklich, was es will? Ist das nur eine Phase und geht wieder vorbei? Wie gehe ich mit dieser Situation am besten um? Mit all diesen Fragen fühlen sich Eltern häufig allein gelassen, hilf- und ratlos. Umso wichtiger ist es, sich mit Eltern, die sich in derselben Situation befinden, auszutauschen, um dann richtig handeln zu können.
Das Kinderbüro in Karlsruhe bietet bei einer zweitägigen Veranstaltung am Freitag, den 16. Juli, von 20 bis 22.30 Uhr und am Samstag, den 24. Juli, von 14 bis 16.30 Uhr eine Plattform für Eltern homosexueller Kinder, sich auszutauschen, zu diskutieren und sich vom Kinderbüro und der Volkshochschule Ratschläge geben zu lassen und Fragestellungen zu klären.
Damit bietet sich Eltern die Gelegenheit, mehr Sicherheit im Umgang mit Ihren Kindern zu lernen und sich durch Erfahrungen anderer Eltern bestärken zu lassen.
Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung erfordert keine Anmeldung.
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26
Jun
Immer mehr Ehen, von denen auch Kinder betroffen sind, werden geschieden. Während die Eltern diese Trennung für sich als eine Befreiung sehen, leiden immer mehr Kinder unter dem Trennungsschmerz. Gerade im jugendlichen Alter. Diese Kinder werden dann sehr häufig aus der Bahn geworfen. Nun sollen Sie entscheiden, ob ein Wohnen bei der Mutter richtig ist, oder doch der Vater der bessere. So geraten sie in einen Konflikt, der nur schlecht zu bewältigen ist.
Durch die Scheidung oder auch Trennung geraten Kinder immer in eine tiefe Verunsicherung. Sie vermissen die Geborgenheit und die Sicherheit innerhalb der Familie. Die letzte Entscheidung jedoch treffen immer wieder die Erwachsenen und die Kinder müssen es akzeptieren. Auch die Wohnsituation wird sich dann erheblich verändern. Sie verlieren Freunde, müssen in andere Schulen. In manchen Familien steht auch schon der neue Lebenspartner vor der Tür.
Dennoch haben sehr viele Ehepaare keine andere Wahl, als eine Scheidung. Vielleicht auch gerade wegen der Kinder. Kinder können sich jedoch auch nach einer gewissen Zeit von einer Scheidung erholen. Als Elternteil sollte jedoch bei den ganzen Sorgerechtsentscheidungen immer im Sinne der Kinder entschieden werden. Eine gütige Regelung kann den Kindern dann auch mehr Halt geben.
In jedem Falle brauchen Scheidungskinder immer die Unterstützung der Erwachsenen. Wird Ihnen dieser Halt gegeben, werden diese Kinder sehr schnell wieder zu Ihrem gewohnten Alltag finden.
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10
Jun
Da in Österreich immer mehr Eltern dem dortigen Bildungssystem misstrauen, nehmen viele Eltern den Unterricht ihrer Kinder selbst in die Hand. Das Konzept ist umstritten, und so werden immer öfter Wiederstandsrufe gegen dieses System laut.
Möglich ist der Heimunterricht in Österreich, da es nicht wie in Deutschland die allgemeine Schulpflicht gibt, sondern nur eine Bildungspflicht. So dürfen dann Eltern, wenn der zuständige Landesschulrat deren Ausbildung als gleichwertig beurteilt, ihre Kinder zu Hause selbst unterrichten.
Die Motivation der Eltern dies zu tun ist unterschiedlich. Einige sind davon überzeugt einen besseren Unterricht anbieten zu können als die Schulen, andere haben religiös motivierte Gründe. Und so pauken Schätzungen zu folge weit über 1000 Kinder täglich zu Hause.
Pädagogen weisen jedoch darauf hin, dass diese Form des Unterrichts den Kindern die Chance nimmt sich mit anderen in einem Lernverband “messen” zu können um Erfahrungen zu sammeln und so die Gefahr besteht, dass die Schüler geringere soziale Kompetenzen ausbilden.
Auch von anderer Seite werden Kritiken laut. So argumentiert man, dass Manche Eltern insgeheim die Angst treibt ihr Kind einer anderen Bezugsperson zu überlassen und sie es nicht mehr alleine bilden und prägen zu können.
Studien aus den USA bestätigen den Erfolg des Heimunterrichts durchaus. Jedoch basieren diese Studien auf freiwilliger Teilnahme und sind daher nicht repräsentativ. Ob Heimlerner Kinder daher im späteren Leben zurechtkommen oder nicht, wird man abwarten müssen.
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