• Hausmittel für Kinder bei Erkältung & Co.

    Kinder haben sehr oft Bauchschmerzen, Durchfall, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen oder Schnupfen. Kinder erkälten sich sehr schnell und häufig. Einige bekannte Lebensmittel aus der Küche, können bei einigen Beschwerden tatsächlich sehr wirksam sein. Hat das Kind leichtere Beschwerden, können die Eltern zunächst erstmal einfache Hausmittel verabreichen.


    Kinder sind oft krank. Ob bei Durchfall, Halsschmerzen, Husten oder auch anderen Krankheiten können bekannte Hausmittel aus der Küche wirklich hilfreich sein. Denn viele Lebensmittel können eine Heilwirkung entfalten, sofern sie richtig angewendet werden. Leidet das Kind zum Beispiel an Durchfall, kann ein geriebener Apfel den Durchfall lindern. Bei Erkältungen kann Honig sehr hilfreich sein. Honig wirkt nämlich entzündungshemmend, antibakteriell, reizlindernd und in Kombination mit heißer Milch auch noch schlaffördernd. Bei Halsschmerzen empfiehlt sich ein Zitronen-Honigwasser. Dazu rührt man zwei Teelöffel Honig, mit Saft einer halben Zitrone an und gibt anschließend 250 ml heißes Wasser dazu. Sobald das Zitronen-Honigwasser abgekühlt ist, kann das Kind damit mehrmals täglich gurgeln. Auch eine warme Honigmilch vor dem Schlafengehen, ist sehr hilfreich bei Einschlafstörungen oder auch bei Hustenreiz. Dazu verwendet man 250 ml Milch mit zwei Teelöffeln Honig. Neben Honig, wirkt auch eine Zwiebel sehr schmerzlindernd, antibakteriell und entzündungshemmend. Sie kann ebenfalls bei Husten, Erkältungen und Ohrenschmerzen oder aber bei Insektenstichen eingesetzt werden. Zum Beispiel können Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen sehr hilfreich sein. Ein Zwiebel-Hustensaft kann bei Husten sehr wirksam sein. Auch bei einem Insektenstich kann eine halbierte Zwiebel sehr hilfreich sein. Dazu nimmt man eine halbe Zwiebel und legt diese mit der Schnittstelle auf den Stich.


    Auch Kartoffeln können bei Husten, Kopfschmerzen und auch Verspannungen hilfreich sein. Doch hier ist besondere Vorsicht geboten. Denn Kartoffeln sind innen sehr viel heißer als von außen. Mit Kartoffelscheiben oder auch geriebenen Kartoffelstücken, kann man einen warmen Kartoffelwickel herstellen, welcher bei Husten sehr hilfreich sein kann. Dieser kann auch als Halslwickel auf den Hals gelegt werden und zusätzlich noch mal mit einem Schal umwickelt werden. Aber auch bei Ohrenschmerzen eignet sich ein Kartoffelwickel, wenn man ihn auf die Ohren legt und mit einem Stirnband fixiert. Neben warmen Kartoffelwickeln eignen sich ebenfalls auch kalte Quarkwickel. Diese wirken schmerzlindernd, kühlend, abschwellend und können ebenfalls hilfreich bei Schwellungen oder Sonnenbrand, sowie auch bei Insektenstichen sein. Kinder die an Kuhmilchallergie leiden, sollten Quark allerdings nicht als Hausmittel bekommen. Zitronen können ebenfalls entzündungshemmend und auch abschwellend wirken. Zitronen sind außerdem wie ein natürliches Antibiotikum bei Erkältungen oder auch Halsschmerzen. Bei Schnupfen eignet sich zum Beispiel ein ansteigendes Fußbad mit Zitrone. Auch Meersalz kann sehr vielseitig eingesetzt werden. Es wirkt entzündungshemmend, abschwellend und wundheilungsfördernd bei Schnupfen oder Ekzemen. Als Nasenspray in Kombination mit Kochsalz kann es sehr hilfreich bei Schnupfen sein. Leidet das Kind unter Magenschmerzen können Leinsamen zum Einsatz kommen. Leinsamen können bei Magenschmerzen oder einer Verstopfung sehr hilfreich sein. Leinsamenschleim kann zum Trinken bei Magenschmerzen verwendet werden oder aber auch zum Gurgeln bei Halsschmerzen hilfreich sein. Hat das Kind Verstopfungen, kann man dem Kind zwei Teelöffel Leinsamen gemischt mit Jogurt oder Müsli geben. Auch Kümmel dient als natürliches Hausmittel und wirkt entblähend sowie entkrampfend bei Bauchkoliken oder Blähungen. Dazu eignet sich Kümmeltee zum Trinken oder aber eine Bauchkompresse mit Kümmeltee. Leidet das Kind unter Fieber können Wadenwickel und Essigstrümpfe hilfreich sein. Denn Essig kühlt und wirkt abschwellend. Bei kleinen Beschwerden können diese Hausmittel sehr hilfreich sein und die Beschwerden teilweise erheblich lindern. Allerdings sollte man auf mögliche Unverträglichkeiten achten und rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, sofern die Beschwerden schlimmer werden.


    Autor: LuisaK