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Thema: Zum Teufel mit dem Knie ...

  1. #1
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: So geht's mir heute

    Ich habe mal die Beiträge bzgl. meiner "Kniegeschichte" aus dem "So geht's mir heute" ausgelagert.

    Achso, was ich ja noch erzählen wollte ...

    Ihr wundert Euch vielleicht, weshalb ich hier in den letzten Tagen tagsüber so aktiv bin. Nein, ich hab' im Büro keine Langeweile, Urlaub habe ich auch keinen (hatte ich in der Woche vor Ostern erst), sondern bin seit dem 2.5. krankgeschrieben. Am Maifeiertag hatte ich mir überlegt, ob man mit ner Fussmatte wohl surfen kann ... kann man aber nicht. Jedenfalls habe ich mir dabei das linke Knie verdreht und leider hat es sich diesmal richtig "gelohnt". Schön dick ist es geworden und schimmert dank des Ergusses auch in allen Farben.
    Eisbeutel, Sportsalbe und Krücken sind momentan meine besten Freunde und leider muss ich nun morgen auch noch zum Chirurgen um abklären zu lassen, was genau nun Sache ist.
    Wenn ich ganz viel Pech habe, "darf" ich mich dann die nächsten Tage ins KH legen. Ist also gut möglich, dass ich mich dann erstmal nur per Tapatalk melde.
    Geändert von Bibi (02.07.2019 um 14:29 Uhr)
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  2. #2
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: So geht's mir heute

    Ich melde mich auch mal kurz zu Wort :-)

    Torsten hat mich in den letzten Tagen ständig hin- und hergefahren ... Hausarzt, Klinik, wieder Hausarzt, MRT, wieder Klinik, nochmal Hausarzt ...
    Ich hab ja schon immer Probleme mit meinem Knie, aber diesmal hat es sich richtig gelohnt. :-(
    Laut MRT hat sich herausgestellt, dass ich mir im linken Knie das Innenband gerissen habe.
    Nun will man sich aber das Knie nochmal via CT ansehen (da muss ich dann am Donnerstag hin) und dann entscheiden, wie es weitergehen soll.

    Normalerweise sollte man ja denken, wird der Patient stationär im KH aufgenommen und diese ganzen Untersuchungen dort vor Ort gemacht. Ein "normaler" Innenbandriss kann aber operationslos abheilen, dafür wird man nicht stationär aufgenommen. Ohne stationäre Aufnahme darf das KH aber solche Untersuchungen (MRT, CT) nicht vornehmen; sagen die Krankenkassen.

    Naja, der langen Rede kurzer Sinn ... Nun muss ich also Donnerstag zum CT, nächste Woche dann wieder in die Klinik zwecks Besprechung und dann mal weitersehen. Auf jeden Fall wird das wohl eine längere Geschichte. Meine Kollegen freuen sich schon ...
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  3. #3
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    AW: So geht's mir heute

    Ohje, komplizierter geht es wohl nicht?
    Trotzdem schon mal gute Besserung!

  4. #4
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: So geht's mir heute

    Mein Ärzte-Marathon hat jetzt erstmal ein Ende. Nachdem ich MRT, Röntgen und CT hinter mir habe, war ich nun gestern beim Spezi in der Klinik. Der hat mir dann nochmal genau erklärt, was da in meinem Knie los ist und dass das Innenband z.B. schon länger gerissen ist und man da auch nichts flicken kann. Verstanden habe ich das zwar auch nicht, aber als Gelenk-Spezi muss er das offensichtlich wissen.
    Für meine Trochleadysplasie gibt es zwar eine OP-Methode (Ausfräsung des Gleitlagers), diese wird aber nicht sehr häufig angewandt und ist mit Risiken verbunden. Wenn's schlecht läuft, ist das Knie dann ganz im A****. Für eine Prothese bin ich mit 43 noch zu jung, abgesehen davon müssen dafür auch die Grundvoraussetzungen stimmen.
    Man kann aus dem Oberschenkel-Muskel etwas entnehmen und damit eine Stabilisierung basteln; vereinfacht in etwa so, als würde man das Knie von innen "tapen".
    Voraussetzung sowohl für eine Prothese als auch für die Stabilisierung ist aber, dass der Oberschenkel Muskel aufgebaut ist.
    Da ich aufgrund der häufigen Luxationen ja aber immer sowas wie eine Schonhaltung angenommen habe und außer Fahrrad fahren und schwimmen keinen Sport getrieben habe, ist der Muskel verkümmert.
    Was dann wiederum auch mit verantwortlich ist für die Luxationen, weil da dann erst recht nichts hält.

    Nun soll ich Physio bekommen, um im ersten Schritt den Status vor dem Sturz am 1. Mai wieder herzustellen, damit ich dann zumindest schon mal wieder an die Arbeit komme. Und dann im 2. Schritt den Muskel soweit aufzubauen, dass wir dann in 3-4 Monaten nochmal über ne OP diskutieren können.

    So sind hier jetzt 3 Wochen ins Land gezogen, in denen das alles schon hätte passieren können. Denn wenn ich vor 3 Wochen schon gewusst hätte, dass das Band schon länger durch ist und ich das Knie ruhig belasten kann, wäre ich hier nicht wochenlang mit Krücken rumgeeiert.

    Nun muss ich Montag wieder zum Hausarzt, mir ein Rezept für Physio holen und dann sehen, dass ich im Idealfall innerhalb von 2 Wochen wieder so fit bin, dass ich Auto fahren und vernünftig laufen kann. Dann komme ich wenigstens nicht erst ins Krankengeld und wir können uns das mit dem Home Office sparen.
    Zur ersten Stabilisierung habe ich jetzt erstmal eine Bandage, aber auf Dauer ist das auch nicht so gut.
    Geändert von Bibi (02.07.2019 um 14:30 Uhr)
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  5. #5
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: So geht's mir heute

    Ich häng' immer noch zu Hause rum.
    Mittlerweile seit knapp 8 Wochen und die nächste 2-Wochen-AU guckt schon um die Ecke.

    Physio bringt nicht so richtig was, weil die Blockade im Knie irgendwie einfach nicht verschwinden will. Hinzu kommt, dass sich die Arthrose, die ich ja ohnehin schon seit zig Jahren habe, durch den Sturz nun noch verschlimmert hat, sodass das Knie morgens nach dem Aufstehen noch steifer ist als sonst. Das relativiert sich dann nach einer Weile, aber wenn ich dann tagsüber viel gelaufen bin oder Physio hatte, rächt sich das zum Abend hin.

    Mein Physio meinte gestern, dass er eigentlich gar nicht so genau weiß, was er eigentlich mit mir machen soll. Zu viel Belastung bzw. Spannung können wir nicht ausüben, weil das die Patella zu sehr unter Druck setzt und sie dann wieder luxieren könnte.
    Dementsprechend ist es natürlich auch schwer, per Rehasport Muskelaufbau zu betreiben, da ein Muskel im Bein nun mal durch Bein- und dementsprechend Kniearbeit aufgebaut werden muss. Da beisst sich die Katze in den Schwanz.
    Seiner Meinung nach müsste da ein TEP (also ein Kunstgelenk) her.

    Wohl oder übel werde ich mich jetzt also erstmal damit abfinden müssen, dass das Knie teilweise steif ist und schauen, wie ich damit hinsichtlich Auto fahren und Treppen steigen klarkomme. Ersteres habe ich noch nicht wieder versucht, letzteres geht treppauf halbwegs ok, treppab aber nur Schritt für Schritt und nur mit Geländer/Stütze an beiden Seiten. Ansonsten hilft nur "aufm Hintern runterrutschen".
    Treppen ohne Geländer gehen schon seit Jahren nicht mehr, wenn ich niemanden habe, der mich festhält. Nun reicht nicht mal mehr eins auf einer Seite.
    Das dumme ist, dass wir unser Büro im 1. und 2. OG haben und in beide Geschosse eine geschwungene Treppe führt. Und die hat natürlich das Geländer ausgerechnet auf der Seite, wo die Stufen schmaler sind. Total bescheuert alles.

    Naja und im Büro ... Sind natürlich mittlerweile alle Kollegen gestresst ohne Ende und - wie ich glaube - teilweise ziemlich angepiepst, dass sie seit Wochen meine Arbeit mit erledigen müssen. Unverständlicherweise hat man den Großteil meiner großen/zeitaufwendigen Buchführungen auch gerade der Kollegin gegeben, die nur halbtags arbeitet und ohnehin schon mit ihrer Zeit kaum auskommt.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  6. #6
    DEF | Team Avatar von robinson
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    AW: So geht's mir heute

    Wohl oder übel werde ich mich jetzt also erstmal damit abfinden müssen, dass das Knie teilweise steif ist und schauen, wie ich damit hinsichtlich Auto fahren und Treppen steigen klarkomme. Ersteres habe ich noch nicht wieder versucht, letzteres geht treppauf halbwegs ok, treppab aber nur Schritt für Schritt und nur
    Und du bist dir sicher, dass das der richtige Weg ist? Meinst du nicht, dass das Bein irgendwann komplett steif ist. Mach dich doch sachkundig wie so eine OP abläuft, welche Ergebnisse sie bringt, wie weit normales Laufen wieder hergestellt werden kann. Erfahrungsaustausch mit Leuten die das schon durch haben. (Kontakte beim Rehasport, Physio oder online Plattformen.
    Eine Kollegin hat ein künstliches Hüftgelenk. Ganz ohne Folgen ist das natürlich nicht, aber sie kann arbeiten und sich frei bewegen. Sie arbeitet bei uns auch körperlich und fährt Stapler.
    Also ich würde diesen Weg gehen.
    Roland, ein Genießer!

    Thai-Food is like having a party in my mouth.
    Das Leben ist zu kurz um es sich auch noch selbst schwer zu machen.

  7. #7
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    AW: So geht's mir heute

    Ich habe absolut keine Ahnung von dem Thema. Ich hoffe, du findest jemanden der dich kompetent beraten kann und dir helfen kann. Das klingt echt schlimm, wusste ich gar nicht so richtig. Da hast du nun einen schönen Job gefunden und dann sowas.

  8. #8
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: So geht's mir heute

    @ Roland
    Ja, das habe ich jetzt tatsächlich vor.
    Nachdem mein Physio mir ja neulich schon was dazu gesagt hatte, habe ich mit meinem Hausarzt nochmal darüber gesprochen und wir sind uns darüber einig, dass bei dem Sturz doch mehr kaputtgegangen sein muss, als der Spezi im Klinikum Detmold festgestellt hat.
    Ich hab' vor knapp 7 Jahren schon mal so einen Sturz hingelegt und da war das Knie nach 3 oder 4 Wochen wieder so beweglich, wie ich es bis dahin gewohnt war. Diesmal habe ich schon die doppelte Zeit hinter mir und es tut sich so gut wie gar nichts.
    Immerhin kann ich das Knie jetzt nach den bisherigen Physio-Einheiten wieder etwas mehr beugen und ich kann zumindest hier im Ort selber mit dem Auto fahren. Vom "echten" Stadtverkehr bin ich allerdings noch weit entfernt, denn ich habe nun mal kein Automatik-Auto.

    Jedenfalls riet mir auch mein Hausarzt dazu, mir noch eine 2. Meinung einzuholen, sinnvollerweise gleich beim einem Spezi für künstliche Kniegelenke.
    Da muss ich nun Montag hin (war ganz begeistert, dass ich innerhalb von einer Woche einen Termin bekommen habe).

    Ich werde berichten.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  9. #9
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: So geht's mir heute

    Montag war ich nun also in Herford beim Spezialisten zwecks 2. Meinung.

    Ganz netter Arzt, sehr einfühlsam, hat sich auch alles angehört, was ich zu erzählen hatte und hat mir alles ganz genau erklärt.
    Leider hat der aber auch keine andere Idee als der Doc in Detmold. Bzw. meint, dass der Einsatz eines künstlichen Gelenkes nicht zielführend ist.
    Die Kniescheibe würde dann trotzdem immer noch rausspringen und das wäre genauso schmerzhaft wie das jetzt der Fall ist.
    Oder anders gesagt: Eine solche Operation würde an meiner Behinderung nichts ändern.

    Im Wesentlichen schlug er nun das gleiche vor wie der in Detmold. Physio, um so viel Beweglichkeit wie möglich zu bekommen und später ggf. der Ersatz des Innenbandes durch ein Stück vom Oberschenkel Muskel, um die Patella zu stabilisieren. Allerdings gibt es auch nach einer solchen OP keine Garantie auf wesentliche Verbesserung. Das Problem wird generell bestehen bleiben und wenn ich Pech habe, habe ich danach noch mehr Probleme mit Arthrose als vorher.
    Die im Übrigen auch dafür verantwortlich ist, dass die Beweglichkeit (noch) so eingeschränkt ist.

    De facto sieht es jetzt so aus, dass ich mich nur noch mit der Bandage aus dem Haus begebe und - sollte die Beweglichkeit sich nicht maßgeblich verbessern - ich sämtliche sportliche Aktivitäten, die ich bis vor dem Sturz gemacht habe (radeln, schwimmen, walken), vergessen kann, weil die Beugung einfach nicht ausreicht.
    Ich hoffe, das sich das durch die Physio und - dank Ergometer und Laufband zu Hause - aber soweit verbessert, dass ich zumindest wieder so mobil werde wie vor dem Sturz.
    Mein Physiotherapeut hat mir aber schon in Aussicht gestellt, dass sich das nicht mit 6 oder 12 Einheiten bewerkstelligen lässt. Damit werden wir wohl noch länger zu tun haben.

    Und deshalb gehe ich dann ab Montag auch wieder arbeiten. Ich kann ja nicht noch 10 Wochen zu Hause bleiben. Ab 12. August habe ich ohnehin 3 Wochen Sommerurlaub, den ich auch Gott sei Dank trotz allem nehmen kann und darf.
    Bis dahin nimmt mich meine Freundin (und Arbeitskollegin) morgens und mittags mit, sodass ich die 4 Wochen bis zum Urlaub jetzt erst mal bis 12.30 Uhr statt bis 15.00 Uhr arbeite.
    Da ich die letzten 4 Wochen ja Home Office gemacht habe, nehme ich die Stunden jetzt dann als Freizeitausgleich statt sie mir auszahlen zu lassen.

    Tja, und dann hoffe ich einfach mal, dass ich in 7 Wochen dann auch wieder in der Lage bin, Stadtverkehr zu fahren, damit ich dann wieder selbst Auto fahren kann.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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