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Thema: Alltag struckturieren

  1. #1
    User | Stammtisch Avatar von Rosa
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    Alltag struckturieren

    Huhu,

    Mich würde mal interessieren wie ihr euren Alltag
    strukturiert....

    Also, die der Job bringt ja schon mal ein gewisses Maß an Struktur rein, weil das einfach feste Zeiten sind die eingehalten werden müssen. Und auch die Aktivitäten der Kinder, also KiGa, Schule, Sportstunden,...
    Aber was tut ihr um in der restlichen Zeit alles zu schaffen, was gemacht werden muss? Ich neige ja dazu mich immer ablenken zu lassen und dann alles nur so halb zu machen und dann doch wieder zu „schöneren“ Dingen über zu gehen.
    Schwierig stell ich mir auch vor, wenn man einen Job hat bei dem man an keine Zeiten gebunden ist, sondern sich völlig selbst einteilen muss wann man was macht. Ich glaube ich könnte das nicht, so ganz ohne jede vorgegebenen Rahmen.
    Ich hab damals, als ich aus dem MuKiHeim ausgezogen bin von unserer Familienhelferin den Tipp bekommen mir einen genauen Plan für die ganze Woche zu erstellen in den ich wirklich alles reinschreiben soll. Das mache ich tatsächlich auch heute noch und trage dort wirklich sehr viel ein. Also wann die Kinder im KiGa sind, wann ich arbeiten bin, wann Sebastian arbeiten ist, wann wir Besuch kriegen, wann wir einkaufen, wann ich Zeit fürs Lernen hab, wann ich Zeit für den Haushalt hab, ... Also wirklich fast alles. Und trotzdem verzettel ich mich andauernd und schaffe Dinge nicht, die eigentlich unbedingt gemacht werden müssen. Ganz einfach weil ich mich immerzu ablenken lasse, von einer Aufgabe zur nächsten springe und nichts wirklich zu Ende mache.
    Jetzt interessieren mich wie gesagt eure Erfahrungen J
    Lg Rosa (die sich jetzt schon wieder vom Elternforum ablenken lässt)
    Seht ihr den Mond dort stehen?
    Er ist nur halb zu sehen,
    und ist doch rund und schön.
    So sind wohl manche Sac​hen,
    die wir getrost belachen,
    weil unsere Augen sie nicht sehn.

  2. #2
    'Yay!' User | Stammtisch Avatar von Sakuko
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    AW: Alltag struckturieren

    Ich organisiere praktisch gar nicht. Ich mache einfach, wenn mir auffällt, dass etwas gemacht werden muss.
    Gerade bei grobem Zeug ist das eigentlich sofort: Ich spüle z.B. immer sofort die Babyflasche, wenn Damien ausgetrunken hat und ich die neue mache. Ich packe Geschirr gleich in den Spüller und packe meine Sachen weg, wenn ich damit fertig bin. Gesaugt wird, wenn mir der Staub und die Haare in den Ecken auffallen, wenn ich Flecken sehe, wird eben mal drüber gewischt. Wenn der Wäschekorb langsam voll wird, setze ich eine Maschine an.
    Sachen wie Fenster putzen oder Durchwischen kommen eher von meinem Freund oder meiner Mutter, denen ist so was wichtiger als mir. Meist nimmt meine Mutter meinen Sohn dann mal für ein paar Stunden, und ich mache irgendwelche größeren Aktionen im Haushalt.

    Ich finde es gerade in der Elternzeit schon ziemlich schwierig für Damien immer halbwegs regelmäßige Zeiten einzuhalten, gerade weil er ja selber sehr unregelmäßige Zeiten schafft, mit seinen wechselnden Schlafgewohnheiten. Ich denke wenn er erstmal bei der Tagesmutter und ich bei der Arbeit bin, dann ist es einfacher, weil ja die freie Zeit dann doch beschränkter ist. Da müssen mein Freund und ich dann vielleicht doch etwas mehr planen und organisieren, daber dass lassen wir erstmal auf uns zukommen.

  3. #3
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: Alltag struckturieren

    Du, das habe ich aber auch.
    Wer macht schon gerne sowas wie Haushalt? Oder überhaupt eher unangenehme, jedoch notwendige Dinge?
    Ich hatte heute erst wieder so einen Tag, an dem ich eigentlich dringend noch die Bügelwäsche hätte machen müssen. Stattdessen war ich natürlich viel lieber mit Finja draussen beim Rad fahren, zumal Tanja mit den Kindern auch dazu kam und wir quatschen konnten.
    Dann ist das eben so.

    Ich sehe schon zu, dass ich eine gewisse Struktur im Tag habe, aber ich würde mir den Tag nicht derart extrem durchplanen, so wie Du das tust. Würde bei mir zwangsläufig in die Hose gehen.
    Mit extrem flexiblen Arbeitszeiten oder sogar gar keinen Arbeitszeiten würde ich hoffnungslos im Chaos versinken.
    Da bin ich echt schnell beim "Kommste heute nicht, kommste morgen."

    Dadurch, dass ich morgens um 8.15 Uhr aus dem Haus gehe und erst gegen 16.15 Uhr zurück bin, bleibt mir nur begrenzt Zeit für Haushalt, Finja bespaßen u.ä.
    Die wichtigsten Handgriffe in der Küche (Spüler aus-/einräumen/anstellen, Arbeitsplatz/Spüle abwischen) erledige ich morgens in der Zeit, während der Kaffee durchläuft. Damit ist die Küche tagestauglich sauber.
    Wenn ich am späten Nachmittag nach Hause komme, beseitige ich die Unordnung im Wohnzimmer (die sich aufgrund unserer Abwesenheit auch in Grenzen hält), fege einmal komplett durch und widme mich dann Finja.
    Den kleinen Badputz mache ich, wenn wir drei mit Zähneputzen, waschen durch sind.

    Dafür habe ich allerdings den ganzen Samstag Putztag. Zumindest, wenn nicht - so wie gestern - einkaufen angesagt ist.
    Am Putztag ist dann sowas wie Fenster putzen, Küche/Bad gründlich, bügeln, Staub wischen (wenn nötig) u.ä. dran.

    Mein Glück ist allerdings auch, dass Torsten wirklich viel im Haushalt hilft und mir sowas wie Müll wegbringen, Wäsche waschen, durchwischen abnimmt. Sonst würde es wohl nicht funktionieren.
    Und er kümmert sich wirklich viel um Finja, wenn er zu Hause ist.

    Sonntags ist Familientag. Wir schauen, dass wir dann irgendwas gemeinsam machen. Je nachdem, wie das Wetter ist, drinnen oder draussen. Oftmals auch mit unseren Freunden gemeinsam.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  4. #4
    User | Stammtisch Avatar von Rosa
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    AW: Alltag struckturieren

    Und das schaffst du tatsächlich immer? Ich glaub ich bin nicht so ausdauernd und konsequent, dass ich das so durchziehen könnte.
    Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mein Zeug nie gleich in die Spülmaschine räum, auch wenn sie leer ist. Und ich räum das meiste Zeug von mir auch nicht sofort nach Benutzung weg.
    Dabei spart man damit bestimmt viel Zeit, und meine Mutter hat mir darüber auch immer Predigten gehalten. "Rosalie, jetzt räumst du erst dein Zimmer auf. Wenn du dein Zeug immer gleich weg räumen würdest, dann würde dein Zimmer jetzt nicht aussehen wie Sau und du könntest sofort los."
    Tja Mama, ich glaub ich bin ein hoffnungsloser Fall

    - - - Aktualisiert - - -

    Oh ja, Putzsamstag gibt's bei uns auch Meistens teilen wir uns auf. Einer geht einkaufen, der andere macht die Wohnung (also saugen, Bad wischen, ...)

    Unter der Woche schaff ich kaum was. Meistens räum ich morgens noch die Küche vom Abend davor auf, bevor ich dann Vesper und so herrichte. Dann Nachmittags mit den Kindern kann man quasi vergessen. Bevor die Kinder schlafen gehen räumen wir zusammen das Kinderzimmer auf und ich mach abends dann noch die Wäsche (also waschen, aufhängen oder bügeln je nach dem was ansteht). Ansonsten fegen, saugen oder so machen wir wirklich nur am WE. Da ist es dann aber auch nötig...

    Lernen mach ich am WE garnicht, sondern nur abends unter der Woche. Falls ich dazu komme. Aber meistens schaff ichs garnicht, bzw. ich würde es schaffen wenn ich mehr Disziplin hätte, die ich aber nicht habe.
    Wenn ich es abends nicht schaffe noch zu lernen, bzw. Zeug für den nächsten Tag durchzulesen oder Ähnliches, dann mach ich das morgens in der Bahn nochmal schnell. Aber die Fahrt dauert nur knapp 20 Minuten und es ist laut in der Bahn, da kann man nur schnell alles überfliegen...
    Aber zumindest bin ich dann nicht ganz unvorbereitet.

    - - - Aktualisiert - - -

    Und ich glaube bei mir würde es total in die Hose gehen, wenn ich nicht so einen genauen Plan hätte. Früher noch mehr als heute, da hab ich mich richtig an dem Plan festgeklammert, weils mir fiel so in diesen Alltag rein zu kommen
    Seht ihr den Mond dort stehen?
    Er ist nur halb zu sehen,
    und ist doch rund und schön.
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  5. #5
    'Yay!' User | Stammtisch Avatar von Sakuko
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    AW: Alltag struckturieren

    Meine Mutter ist auch extrem reinlich, sie fühlt sich einfach nicht wohl, wenn nicht alles picobello ist. Was den Nebeneffekt hat, dass wir als Kinder gar nicht so viel Haushalt mitmachen mussten, weil sie nicht die Geduld hatte, zu warten bis wir es dann auch mal machen, bzw. dann nicht mit unseren Ergebnissen zufrieden war, und es dann doch wieder selber gemacht hat. Deswegen kann ich auch einige Sachen im Haushalt gar nicht besonders gut.
    Sie versteht aber bis heute nicht, dass manche Leute da einfach andere Schwellenwerte des Unwohlseins haben bzw. sieht nicht ein das zu akzeptieren. Sie erzählt mir immer noch, dass ich jeden Tag mal 30 Minuten was machen soll, dann sieht es gleich besser aus. Bei mir reichen 30 Minuten kaum den Status quo zu erhalten. :p

  6. #6
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: Alltag struckturieren

    Ich glaube, ich würde mich an Deiner Stelle vor allem aufs Lernen konzentrieren und den Haushalt nicht ganz so wichtig nehmen.
    Sollte zwar nicht dazu führen, dass man irgendwann wie Flodder wohnt, aber die Priorität würde ich wirklich aufs Lernen legen.
    Während der 2 Jahre, in der ich die Umschulung gemacht habe, war mir der Haushalt auch nicht besonders wichtig.
    Ich hab gemacht, was gemacht werden musste, aber sowas wie Fenster putzen, Gardinen waschen oder allgemein größere Haushaltsaufgaben, habe ich ziemlich schleifen lassen und nur gemacht, wenns mich dann selbst irgendwann genervt hat.
    Meist habe ich sowas geschoben, bis ich Urlaub hatte.
    Die Fenster habe ich hier, in der neuen Wohnung, übrigens seit unserem Einzug vor 1/2 Jahr auch erst einmal geputzt.
    Fegen muss ich hingegen wirklich jeden 2. Tag, weil wir halt weiße Fliesen in Küche und Flur bzw. helles Laminat in den Wohn-/Schlafräumen haben und man den Dreck/Staub darauf sofort sieht.

    @Cheryll
    Bei meiner Mutter ist es genau andersherum.
    Die könnte problemlos in Chaos und Dreck leben, weil sie einfach nicht die nötige Disziplin und die Lust hat, sich um solche Dinge zu kümmern.
    Führte dann während meiner Teenagerzeit dazu, dass meine Schwester und ich den Haushalt erledigten.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  7. #7
    User | Stammtisch Avatar von Rosa
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    AW: Alltag struckturieren

    Bei meiner Mutter war es ähnlich wir bei dir, Sakuko.
    Ich musste nur sehr wenig im Haushalt helfen, nur den Müll runter bringen oder mal saugen. Im nachhinein war das eigentlich schlecht. Es wäre bestimmt einiges leicht gewesen, wenn ich mich schon ein bisschen ausgekannt hätte. Zum Beispiel Wäsche waschen... Ich mein ok, ich war 15 und die wenigsten 15 Jährigen müssen ihre Wäsche selber waschen. Vielleicht kommt das dann später, aber ich stand schon ganz schön blöd da als ich das im MuKiHeim zum ersten mal machen musste. Es wäre also gut gewesen, wenn ich davor mehr hätte machen müssen. Obwohl mir damals schon das bisschen was ich tun musste zu viel war...
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  8. #8
    User | Stammtisch Avatar von Rosa
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    AW: Alltag struckturieren

    Ja, Kinder machen definitiv viel Dreck! Das lässt sich nicht bestreiten...

    Du fängst wieder als Lehrerin an? Ist ja großartig! Freust du dich schon?

    Ihr habt sicher Recht mit dem Lernen. Ich könnte sicher bessere Noten kriegen, wenn ich mehr tun würde. Allerdings fällt es mir schwer, den Haushalt dafür schleifen zu lassen.
    Eigentlich muss ich es schaffen beides hin zu kriegen. Und das würde ich auch, wenn ich z.B. nicht so viel im Internet surfen würde, oder Fernsehen schauen, oder sonst irgendwas, sondern mich in der Zeit hinsetze und lerne. Dann würde ich locker Beides schaffen.

    Meine Abschlussnote ist mir jetzt nicht unwichtig, aber wichtiger sind mir die Bewertungen für die Praxiseinsätze. Darauf schauen die Arbeitgeber später auch mehr. Denn was bringen gute Noten in der Theorie, wenn man in der Praxis nichts taugt. Aber natürlich hängt das zusammen und man muss auch die Theorie verstanden haben.

    Ich hab letztens mit meinen Eltern geredet, die das Gefühl haben, dass ich die Ausbildung zu locker nehme. Dabei stimmt das nicht, ich nehme nichts locker aber es fällt mir schwer das Ganze so durchzuziehen.
    Sie sagen Sebastian soll mich in der Hinsicht mehr unterstützen damit ich mich mehr auf die Ausbildung konzentrieren kann, aber das ist mir auch nicht recht. Er macht so viel und nur weil ichs nicht auf die Reihe kriege soll er noch mehr machen, dass ist nicht fair.

    Ja, ist irgendwie kompliziert, oder ich machs mir kompliziert.
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  9. #9
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: Alltag struckturieren

    Du setzt dich Viel zu sehr unter Druck meine liebe.
    Du erwartest Wunder von dir die kaum jemand in der Form vollbringen kann.

    Ich schreib dazu heute Abend nochmal. Bin jetzt nur mit dem Handy online.

    LG
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  10. #10
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    AW: Alltag struckturieren

    Bitte denke nicht, dass alle anderen das so einfach hinbekommen und du das deswegen auch schaffen musst. Mit Kindern, Haushalt, Job/Schule kommt bei jedem irgendwas zu Kurz und im Idealfall ist das der Haushalt.
    Ich bin mit einem Kind voll zu Hause, und bei uns ist nichts perfekt. Du hast 2 Kinder, Schule, Haushalt und Lernen.

    Und natürlich brauchst du auch mal etwas Auszeit. Das ist normal. Fühle dich nicht schlecht, weil du mal Fernsehen guckst oder surfst. Man kann nicht den halben Tag lernen und den Rest Haushalt und Kinder versorgen. Da wird man ja matschig in der Birne. Nimmt dir ruhig etwas Zeit zum Entspannen und lass lieber den Haushalt etwas schleifen. Solange ihr nicht versumpft ist das doch nicht so relevant.

  11. #11
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: Alltag struckturieren

    So, nun nochmal in Ruhe - wobei ich eigentlich nur das unterschreiben bräuchte, was Cheryll Dir bereits geschrieben hat.

    Setz' Dich nicht so dermaßen unter Druck. Irgendwann liegst Du in der Ecke mit BurnOut oder ähnlichem, weil Du Deinen eigenen Anforderungen nicht mehr gerecht wirst. Weil Du ihnen gar nicht gerecht werden kannst.

    Ich selbst hatte, kurz nach Finjas Geburt die Meinung, ich müsse nun zwingend alles perfekt unter einen Hut bekommen: Kind, Haushalt, Ehemann - und gleichzeitig noch guter Gastgeber und regelmäßiger Gast bei x Leuten. Und im Laufe der Umschulung ging's mir dann nochmal ähnlich.
    Ich hab' dann schnell gemerkt, dass ich Auszeiten brauche. Zeit für mich, fernab von dem, was von mir erwartet wird und was gemacht werden muss.
    Setz' Dir Prioritäten. Was ist wirklich wichtig, was kann "hinten runterfallen"? Bei mir waren das ganz klar der Haushalt und die Erwartungshaltung von Freunden und Familie, was hintenan stehen musste.
    Und vor allem: Schraub' Deine Erwartungshaltung an Dich selbst herunter und mach Dir kein schlechtes Gewissen, wenn Du mal etwas nur für Dich selbst tust. Das muss einfach sein, schon deshalb, damit Du überhaupt die Power hast, die Du brauchst.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  12. #12
    User | Stammtisch Avatar von Kotori2011
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    AW: Alltag struckturieren

    @ Sakuko Du hast eine Tagesmutter für deinen Sohn? Finde ich super! Bis mindestens zum 3. Geburtstag - hoffe ich ?

    Zum Thema: Ich schreibe mir auch Listen, allerdings nur, was zu tun ist und freue mich dann immer es abzuhaken.
    Da ich zu Hause arbeite und jeder Tag ein wenig anders aussieht, teile ich mir meine Zeit auch ganz individuell ein. Mein Putztag ist eigentlich auch Samstags, wenn meine Töchter Zeitung austragen (sie legen diese in der Wohnung) bzw danach.
    Bügeln habe ich mir fast abgewöhnt . Fenster putzen -- ich hasse es und solange es nicht ständig nach Nebel aussieht...

    Rosa, was du alles leistest, besonders wenn man dein Alter bedenkt, da kann man nur staunen, ehrlich (du weißt ja, meine Tochter ist in deinem Alter). Klar sollte es sauber sein, aber perfekt ist niemand! Geht gar nicht.
    Deine Ausbildung und die Kinder sind am wichtigsten. Fällt dir das Lernen leicht? So wie du dich hier ausdrücken kannst schon, denke ich?

    Ich hatte mal eine Fortbildung zum Thema ,,Zeit". Da wurden drei (oder sogar vier) Listem empfohlen:
    1. Dinge, welche ganz wichtig sind
    2. weniger wichtige Dinge
    3. Termine welche Zeit haben
    4. Unwichtiges ?

    Wenn etwas von Liste 1 erledigt wurde bzw wenn etwas aus Liste 2 dringend wird, soll es ,, hochrutschen".

  13. #13
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    AW: Alltag struckturieren

    Achja, da sprichst Du gerade etwas an, Kotori.
    Das ist das sogenannte Eisenhower-Prinzip. Sehr interessant. Darüber haben wir sogar im Rahmen der Umschulung gesprochen, als es um das Thema Zeitmanagement im Büro ging.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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