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Thema: Schreibschrift, Druckschrift, Handschrift ...

  1. #1
    xxx Gesperrt
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    Schreibschrift, Druckschrift, Handschrift ...

    Ich hatte vor einiger Zeit im Rahmen dieses Forums auf einen Zeitungs-Artikel aufmerksam gemacht, in welchem es darum geht, dass das Erlernen der Schreibschrift an gewissen Schulen abgeschafft werden soll, was ich alles andere als begrüßenswert finde, um es euphemistisch zu formulieren ...

    Wie schreibt ihr? In Druckbuchstaben? Oder habt ihr eure eigene Handschrift?

    Ich verwende stets die Schreibschrift; natürlich meine eigene ... Mit dem Drucken tue ich mich relativ schwer. Wenn ich mich recht erinnere, so wurden zu meiner Schulzeit im ersten Schuljahr die Druckbuchstaben eingeführt, und ab der zweite Klasse die Schreibschrift, welche schließlich auch obligatorisch war.

    Manchmal wundere ich mich selbst darüber, wie sich meine Handschrift im Laufe der Jahre verändert hat ... Allerdings macht dies natürlich das Wesen einer Handschrift aus ... Sie wird "ausgeschriebener" ...

    Ich finde es schön sowie interessant, unterschiedliche Handschriften zu betrachten. Jede für sich ist einzigartig - wie wir Menschen auch ... Und: Es gibt nicht umsonst die "Wissenschaft" der Graphologie ...

    WIE schreibt ihr? Und welche Ansicht vertretet ihr zu diesem Thema?

    Ich wünsche mir zumindest, dass die Schreibschrift in unserem Lande nicht ausstirbt ...

    Liebe Grüße von Glashaus73

  2. #2
    User | Stammtisch Avatar von aydo
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    Ich habe ebenfalls in der ersten Klasse Druckschrift gelernt und ab der Mitte der zweiten Klasse dann die Schreibschrift.

    Ich schreibe in Schreibschrift und Druckschrift bzw. meine Schrift ist millterweile eine Mischung aus beidem.Das "H" habe ich schon ewig nicht,mehr als Schreibschrift geschrieben.

    Mein Sohn hat ebenfalls ab der zweiten Klasse angefangen Schreibschrift zu lernen.Ich finde das auch wichtig,auch wenn sich die Schrift im Laufe des Lebens wieder ändert,so denke ich,dass das Erlernen der Schreibschrift schon eine Vorraussetzung dafür ist.

    Meine Schrift,ich würde sagen zur Zeit,denn ich habe festgestellt,dass sich auch jetzt noch die Schrift ändert.

    Visitenkarte_20140703_0005.jpg
    Liebe Grüsse Niki

  3. #3
    User | Stammtisch Avatar von aydo
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    Das weiss ich garnicht.Da er ja die 2.Klasse wiederholt und das schon im ersten Halbjahr klar war,hat Sohnemann noch nicht mit der Schreibschrift begonnen.
    Die Lehrerin und auch ich fanden es dann besser ihn im Lesen zu fördern und erst ab dem neuen Jahr Schreibschrift anzufangen.
    Liebe Grüsse Niki

  4. #4
    User | Stammtisch Avatar von aydo
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    Hallo,

    ja,er wird die zweite Klasse wiederholen.Eine andere Lehrerin gibt ihm und zwei anderen Schülern Nachhilfe bzw. Förderung beim Lesen.Die Gruppe besteht je nach Rückstand aus 2-3 Kindern.In der Klasse gibt es aber auch eine Sonderpädagogin die,wenn Kinder noch Förderung benötigen, immer mal wieder einzelne Kinder raus nimmt und mit ihnen gezielt etwas macht.Es sind immer eine Lehrerin und eine Sonderpädagogin in der Klasse und zu 60 % noch eine Praktikantin.Der Klassenschnitt besteht aus 24 Schülern,12 aus der ersten Klasse und 12 aus der zweiten Klasse.
    Liebe Grüsse Niki

  5. #5
    User | Stammtisch Avatar von Kotori2011
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    Solche Mischklassen werden oft gebildet um die Grundschule ,,im Ort zu halten". Für leistungsstarke Kinder finde ich es prima, da sie so ganz einfach eine Klasse überspringen können.

    Was meine Schrift betrifft: Ich habe noch Aufsätze aus meiner Schulzeit. Viel hat sich an meiner Schrift nicht verändert.
    Druckschrift wurde an der Schule nie gelernt, auch heute ist das hier an den Grundschulen eher die Ausnahme.

  6. #6
    User | Stammtisch Avatar von aydo
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    Ich finde das Modell sehr gut,zumal die "Ältern" den "Jüngeren" sehr gut helfen können.Schwächere Kinder haben die Möglichkeit die Klassenstufe 2 in 3 Jahren machen zu können und die starken kinder können so problemlos eine Klasse überspringen.

    Mein Neffe geht in NRW zur Schule und bleibt nun in der 4 Klasse sitzen.Er bekommt eine komplett neue klasse mit 24 fremden Kindern.Mein Bruder hatte es schon vorher kommen sehen,denn er war von Anfang an immer ein Wackelkandidat aber man hat ihn mitgezogen,in der Hoffnung das er irgendwann doch noch einen grösseren Sprung macht.

    Mein Sohn bleibt im Klassenverbund und die Lehrerin macht Mathematik ab nächstem Jahr, zum Teil, schon was aus der 3 Klasse und festigt nochmal den schriflichen Bereich.Im Prinzip würde er es mittlerweile schaffen,wenn man von Noten ausgehen würde eine 4.Den grossen Sprung hatte er nach Weihnachten,aber wir finden es alle besser ihn trotzdem die 2.te nochmal machen zu lassen und mein Sohn hat damit auch kein Problem.
    Liebe Grüsse Niki

  7. #7
    User | Stammtisch Avatar von aydo
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    Ich kann natürlich nicht sagen wieviel Kinder im Schnitt ein Schuljahr überspringen oder wiederholen.In den Zwei Jahren wo mein Sohn in der Klasse ist,hat 1 Kind ein Schuljahr übersprungen und 2 eins wiederholt.

    Letztes Schuljahr hat keiner wiederholt,aber ein Mädchen eine Klasse übersprungen,da sie schon lesen und schreiben konnten zur Einschulung.Dieses Jahr wiederholen 2 die Klasse.

    Wenn ich mich jetzt mit meiner Tochter hinsetzen würde,könnte sie auch bereits lesen und schreiben wenn sie nächstes Jahr eingeschult wird,zumal sie dann ja schon 6,5 Jahre ist.Sie wollte gerne ihren Namen schreiben können und auch Mama,Papa,Oma und die ihrer Freunde.Das ist dann auch ok und habe ich ihr dann beigebracht.Aber ansonsten fördere ich sie lieber in der Sprache damit sie es überhaupt in eine Regelschule schafft.
    Liebe Grüsse Niki

  8. #8
    User | Stammtisch Avatar von Kotori2011
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    Ganz früher wurde doch auch gleich Schreibschrift unterrichtet, oder?
    In meiner Fibel gab es damals zum (kleinen) Teil auch Schreibschrift.

  9. #9
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    Wie hatten damals so ein Heft, in dem wir Schreibübungen machen mussten. Ich glaube, etwas derartiges gibt es heute gar nicht mehr.
    Es ist sicherlich richtig und wichtig, noch die Schreibschrift zu lernen, letztlich schreibt man später jedoch gemischt. Ich kenne zumindest niemanden, der konsequent zu 100% in Schreibschrift schreibt.
    Diese Ära scheint vorbei.

    Viel schlimmer finde ich übrigens die Unart, Grundschülern zunächst mal nur das schreiben beizubringen, nicht aber auch direkt auf die korrekte Schreibweise zu achten. Da wird nach Gehör geschrieben, es wird nicht korrigiert und in der weiterführenden Schule ist plötzlich alles falsch.
    Halte ich für fatal.

    Liebe Grüße fix per Handy.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  10. #10
    User | Stammtisch Avatar von Kotori2011
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    Doch, solche Hefte gibt es noch. Am Anfang steht z.B. das A und das Kind muss dann die Reihe vervollständigen. Solche meinst du doch, oder?

  11. #11
    DEF | Team Avatar von Bibi
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    Ja genau die Dinger meinte ich.
    Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich damals einen Haufen Q und L etc. malen musste.

    Liebe Grüße fix per Handy.
    Liebe Grüße aus OWL
    Bibi




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  12. #12
    DEF | Team Avatar von robinson
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    AW: Schreibschrift, Druckschrift, Handschrift ...

    schreibt übrigens zu 100 Prozent in Schreibschrift-Buchstaben
    Die Buchstaben schon, aber Schreibschrift insgesamt ist das nicht. Denn dazu müsste ein Wort zusammenhängend geschrieben werden.
    Roland, ein Genießer!

    Thai-Food is like having a party in my mouth.
    Das Leben ist zu kurz um es sich auch noch selbst schwer zu machen.

  13. #13
    'Yay!' User | Stammtisch Avatar von Sakuko
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    AW: Schreibschrift, Druckschrift, Handschrift ...

    Ich schreibe sehr interessant. Als Linkshänder mit Legasthenie und einer verkrampften Stifthaltung verkneife ich mir aber lange Texte. Es wird einfach schnell unangenehm.
    Ich der Schule hatte ich in Schrift immer eine 4, das war eine Sauklaue sondergleichen. In der weiterführenden Schule wurde es wenig besser, besonders weil die zu schreibenden Texte länger wurden.

    Meine eigene Schrift habe ich eigentlich erst sehr spät gefunden. Mit 17-18 fiel mir irgendwann auf das meine Klassenkameraden schon lange viel schöner und eigenartiger schrieben, während ich eigentlich noch standardisierte Schreibschrift verwendete. Ich habe mir dann also bei verschiedenen Mitschülern und Lehrern hübsche Großbuchstaben abgeguckt, die meisten Bögen weggelassen und das irgendwie in eins vereint.
    Heute schreibe ich eigentlich ganz lesbar, es sei den ich habs eilig, dann wird es wieder krakelig, und die Buchstaben verschwimmen in eine grob wellige Linie.
    "Were we arguing? I'm sorry."

  14. #14
    'Yay!' User | Stammtisch Avatar von Sakuko
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    AW: Schreibschrift, Druckschrift, Handschrift ...

    Zu meiner Schulzeit war die Legasthenie noch signifikant, mit der Zeit hat es sich aber verbessert. Ich wurde vor ein paar Jahren noch getestet, und da war ich auf eine Rechtschreibschwäche runter. Außerdem gibt es ja Prüfprogramme.
    Ich habe aber immer mal wieder Tage, wo ich das Wortbild plötzlich nicht mehr einordnen kann. Dann sieht jedes Wort für mich falsch aus, auch wenn ich weiss das es korrekt ist.

    Schriftprobe.jpg
    "Were we arguing? I'm sorry."

  15. #15
    'Yay!' User | Stammtisch Avatar von Sakuko
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    AW: Schreibschrift, Druckschrift, Handschrift ...

    Du kannst mir schon glauben, dass ich Legasthenie habe/hatte. Ich habe einfach gelernt, es zu kompensieren. Ich kenne meine Fehlerquellen und gucke die Worte nach oder probiere so lange rum, bis die Fehlerkorrektur das Wort richtig gefunden hat.
    Ich hatte auch nie Förderunterricht dagegen, wie mein Bruder. Ich denke das viele Lesen hat bei mir ausgereicht.

    Und das/daß ist auch so mein Problem. Da wurde die Rechtschreibung geändert, als ich in der weiterführenden Schule war. Das hat mich auf Lebzeiten verwirrt, obwohl ich die Regel dazu kenne.
    "Were we arguing? I'm sorry."

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