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  1. #1

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    Mein Sohn ist schwul

    hallo, ich bin neu hier und weiß nicht ob ich hier überhaupt noch hin gehöre! mein sohn (23) lebt seit ca. einem jahr nicht mehr bei uns (ca.70 km entfernt). von anfang an hat er sich seltsam verhalten. er hat nie viel von sich privat erzählt, kam selten, fand oft eine ausrede wenn es ums besuchen (beidseitig) ging, und fragt so gut wie nie was so bei uns los ist. Es gibt noch eine schwester die noch im haus (nicht in unserer wohnung) lebt.in der letzten zeit wurde ich dann langsam ordentlich wütend auf ihn. er hat sich immer nur gemeldet wenn er was von uns erledigt haben wollte, wenn er über seinen vermieter meckern wollte, wenn sein studium nicht so gut lief oder wenn er einen besuch absagen wollte. auch mit seiner schwester hat er nur sehr selten kontakt. gesehen habe ich ihn anfang september zum ltzten mal. jetzt habe ich vor ca. zwei wchen eine mail von ihm erhalten. er teilte mir mit, dass er jetzt endlich mal von seinem privatleben erzählen will. er meinte, dass er zwei gescheiterte beziehungen mit frauen hinter sich hat und irgendwann einmal ausprobieren wollte wie es mit einem mann so ist. und er teilt mir jetzt mit, dass er mit einem mann zusammen lebt.!!!! ich habe ihn daraufhin angerufen, ihm gesagt, dass es ok ist, ich es aber gewöhnungsbedürftig finde. seitdem gab es nur mal wieder einen "fragekontakt" (sollte etwas für ihn erledigen).
    früher habe ich immer gedacht, dass es für mich überhaupt kein problem wäre, aber ich merke mich beschäftigt doch einiges. wie würdet ihr mit dieser situation umgehen???
    danke

  2. #2

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    Hallo Lotte,
    Natürlich auch wenn Dein sohn schon älter und über 20 ist................gehörst du dazu!
    Nun zu Deiner frage,
    Sicherlich hatte Dein sohn selbst sehr mit sich zu kämpfen und es viel ihm nicht leicht das Euch/Dir mitzuteilen das er schwul ist!
    Nun es ist dein Sohn, wenn es auch ungewöhnlich für dich ist stehe zu ihm auch Du wirst Dich an den Gedanken gewöhnen!
    Du möchtest ihn bestimmt nicht verliehren.
    Lieber gruß

  3. #3
    Resa
    Die Situation ist tatsächlich nicht leicht für dich. Sag dir einfach immer: Es ist so. Ich kann daran nichts ändern,nur das Beste daraus machen.
    Das hört sich jetzt sehr "Schwulen- Feindlich" an, aber bevor es zu Missverständnissen kommt:Ich habe absolut nichts gegen Schwule,im Gegenteil,sie sind oft viel netter als andere Männer Mit dem Satz oben wollte ich nur Lottes Gefühl aufgreifen "mich beschäftigt doch einiges" "ich es aber gewöhnungsbedürftig finde".
    Zurück zum Thema. Ich denke da ähnlich wie Leonie, für deinen Sohn war es auch nicht leicht Euch das zu sagen,er braucht jetzt Unterstützung. Auch wenn du dich vielleicht nicht total darüber freust (wer erwartet das?), solltest du ihm doch zeigen,dass du für ihn da bist...

  4. #4

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    Na das ist doch vollkommen im Rahmen. Ist doch klar, dass das erstmal "gewöhnungsbedürftig" ist. Da gibt es weitaus schlimmere Reaktionen, Kontaktabbruch oder dergleichen. Nimm dir einfach die Zeit, die du brauchst, dein Sohn wird sicher ohnehin schon glücklich sein, dass du es so gelassen nimmst. Solange Ihr Euch versteht, ist doch erstmal alles fein!

  5. #5

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    Hallo,

    klar ist die Situation nicht einfach - sowohl für dich als auch für deinen Sohn, aber bestimmt hatte er nur "Angst" wie du reagieren könntest, wenn er sein "Outing" hat.

    Vielleicht kannst du ihn und seinen Freund ja mal zum Essen zu euch einladen um deinem Sohn zu zeigen, dass er und sein Leben für dich ok sind und dass du damit fertig wirst.

    Sollte er mit seinem Freund kommen, kann es vielleicht ja sogar wirklich nett werden, denn wenn dein Sohn ein netter Mensch ist, kann sein Freund doch wohl auch nicht schlimm sein.

    Natürlich muss man sich als Mutter erstmal an den Gedanken gewöhnen, dass der eigene Sohn einen anderen Mann liebt, aber was solls. Wenn es ihn glücklich macht!!!!

    Du scheinst mir kein Mensch zu sein, der das nicht schafft.

    Ich wünsche dir, dass sich die Situation entspannt und das ihr dann vielleichht alle zusammen schöne Zeiten erleben könnt und du wieder öfter von deinem Sohn hörst.

    LG

  6. #6

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    hallo lotte!
    ja... komisch, man ist eigentlich ganz tolerant, wenns um schwule geht... bis zu dem moment, wos einen selbst betrifft. *gg
    mir gehts wie dir, ich habe auch einen schwulen sohn, sogar nahezu im gleichen alter. ich hatte für jeden immer coole tipps, ist doch egal, ob ein kind homosexuell ist, heute ist das doch gar kein thema mehr... bis... ja bis mir irgendwann mal MEIN kind mit einem freund daher kam.
    versteh mich richtig, das ist heute für uns tatsächlich kein problem. wir lieben unseren "schwiegersohn" mit dem unser kind seit 3 jahren zusammen lebt. wir gehen vollkommen offen mit all dem um und für uns hat sich mit der tatsache, dass er homosexuell ist ja nun nicht das kind verändert. er ist der gleiche liebenswerte mensch, der er immer war. aber der moment - ja die sekunde - in der man es erfährt, die lässt die magengrube mal kurz rebellieren.
    gedanken wie "wird er es dadurch schwerer haben als andere? im job? bei seinem freunden?" kommen auf einmal in den vordergrund.
    man selbst kann das ja locker sehen, aber was ist mit der umwelt? machen sie ihm das leben schwer?
    ich kann nur sagen, dass mein sohn großes glück hatte. keiner seiner freunde hatte auch nur den funken eines problems damit. niemand in der familie hat ein problem, ja ich gehe sogar so weit dass ich sage, es ist für uns normal. nichts besonderes. 2 meiner kinder leben mit einem anders geschlechtlichen partner, der kleine eben mit einem gleichgeschlechtlichen. na und?
    glücklich sind sie... alle drei (hoffe ich jedenfalls *g) gibts etwas, was wichtiger ist?
    ich gebe meiner vorrednerin (schreiberin) recht: lade beide ein. zeige ihm, dass er nach wie vor dazu gehört, egal mit wem er nun zusammen lebt. es ist gewöhnungsbedürftig, wenn sie sich küssen, das sage ich dir gleich, da habe ich schon auch "weg geschaut" allerdings finde ichs genauso seltsam, wenn mein tochter ihren freund abknutscht und ich anwesend bin...
    mach nicht den fehler, den partner auszuschliessen, das tun die eltern vom freund meines sohnes... sie konnen das ganze überhaupt nicht akzeptieren und sie sind dabei ihr kind zu verlieren... und das nur, weil er einen mann liebt... traurig, oder?

    wenn du magst, kannst du mich gerne anschreiben, wir sind im selben alter und rudern grade in selben boot... ich schon etwas länger als du...*g

    liebe grüße
    mrsbci

  7. #7
    TET
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    Auch wenn ich es mir schlimm vorstelle, wenn mein Sohn (habe eine Tochter) schwul wäre, es ist keine Krankheit. Und vielleicht wird er ja mal FDP Vorsitzender oder Bürgermeister von Berlin.

  8. #8

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    darf ich nachfragen, warum du dir das "schlimm" vorstellst?
    das ist es gar nicht..

  9. #9
    TET
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    das darfst du. Ich bin der Meinung, dass eine Familie zu gründen und Nachwuchs zu haben die Erfüllung und der Sinn des Lebens ist. Ich habe nichts dagegen, dass Homosexuelle Paare zusammen Leben aber ein Kind braucht einen Vater UND eine Mutter. Es ist schon schade genug dass es viele Kinder gibt die nur mit Mutter oder Vater aufwachsen aus unterschiedlichsten Gründen. Ich selbst bin ab meinem 7. Lebensjahr nur mit meiner Mutter aufgewachsen und erzogen worden weil mein Vater schwer krank war. Sie hat es gut gemacht, dennoch habe ich als Kind oft den Vateraspekt vermisst. Jemand der mir die männliche Sicht der Dinge aufzeigt. Deshalb fände ich es persönlich für mich schlimm. Vielleicht ist schade das bessere Wort. Weil ich mir etwas anderes wünsche. Aber das eigene Kind ist das eigene Kind und egal was es tut und wird, wird es von mir geliebt werden. Auch wenn es Homosexuell wäre.
    Ist damit deine Frage geklärt?

  10. #10

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    hmm... das mag DEINE erfüllung sein, kinder zu haben... aber das ist längst nicht die erfüllung aller...
    ich kenne genügend heterosexuelle paare, die sich bewusst gegen kinder entschieden haben. ebenso kenne ich ein lesbisches paar MIT kind.
    ich gebe zu, dass es sicher eine enorme problematik mit sich bringt, wenn homosexuelle paare kinder haben. man denke nur an kindergarten, schule ect.
    mein sohn hat sich mit seinem partner genau darum bewusst gegen kinder entschieden.
    aber wieviele männer gibts, die kinder haben und erst sehr viel später damit herausrücken, dass sie schwul sind?!
    was passiert mit denen?
    ideal ist es immer, wenn vater und mutter ein behütetes und schönes zu hause bieten. da bin ich ganz bei dir.
    leider findet das nur selten statt...
    viele paare wollen kinder und es klappt einfach nicht... aber deshalb müssen sie kein unerfülltes leben haben...

    liebe ist ein gefühl, das man nicht steuern kann. man kann es nicht ausschalten oder unterdrücken. es ist einfach da.
    die erfüllung für einen homosexuellen menschen ist es, diesem gefühl nachgeben zu dürfen.
    akzeptiert und toleriert.

    und meiner meinung nach gibt es in der liebe kein "normal" oder "unnormal"...

    wenns dir also nur ums kinder haben geht, so wirst du auf viele menschen treffen, die kinder nicht bekommen KÖNNEN oder WOLLEN.
    das muss ein jeder für sichentscheiden...

    lieben gruß an dich

  11. #11
    TET
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    ja das ist MEINE Meinung nach der hast du mich ja auch gefragt. Aber auch die Natur hat den Fortbestand der eigenen Art an das Überleben der selben geknüpft, das steht ausser Frage. Und der Mensch gehört ob er will oder nicht einfach zur Natur (noch).

    was soll mit denen passieren? sie haben Vater und Mutter. Auch schwule Männer sind ja in erster Linie Männer.
    Du sagst es ja selbst. Sie wollen! Aber es klappt nicht. Natürlich können Menschen auf Grund ihrer sozialen Gesellschaftsstrukturen auch ohne Kinder glücklich sein. Tatsache ist aber auch, dass wir alle nicht hier wären ohne unsere Väter und unsere Mütter.

    Ich kenne einige Homosexuelle auch ein schwules Paar lebt direkt neben mir. Ich hab da nichts einzuwenden. Es gibt auch in der Natur homosexualität. Ich wünsche mir aber trotzdem Enkel von meiner Tochter die nicht adoptiert sind, nur weil sie mit einer Frau zusammen lebt. Und ich wette, dass es kein Ehepaar mit Kind gibt, dass sich vor bekannt werden einer homosexuellen Neigung so etwas wünschen würde für sein Kind, das wäre nicht normal.

    Du bist sehr in unserer modernen Welt verankert in deinem Denken. Ich sehe mich als Teil der Natur und sehe mich als Bindeglied der Menschheit das in die Zukunft reicht.

    grüße TET

  12. #12

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    Zitat Zitat von TET Beitrag anzeigen
    das darfst du. Ich bin der Meinung, dass eine Familie zu gründen und Nachwuchs zu haben die Erfüllung und der Sinn des Lebens ist. Ich habe nichts dagegen, dass Homosexuelle Paare zusammen Leben aber ein Kind braucht einen Vater UND eine Mutter. Es ist schon schade genug dass es viele Kinder gibt die nur mit Mutter oder Vater aufwachsen aus unterschiedlichsten Gründen. Ich selbst bin ab meinem 7. Lebensjahr nur mit meiner Mutter aufgewachsen und erzogen worden weil mein Vater schwer krank war. Sie hat es gut gemacht, dennoch habe ich als Kind oft den Vateraspekt vermisst. Jemand der mir die männliche Sicht der Dinge aufzeigt. Deshalb fände ich es persönlich für mich schlimm. Vielleicht ist schade das bessere Wort. Weil ich mir etwas anderes wünsche. Aber das eigene Kind ist das eigene Kind und egal was es tut und wird, wird es von mir geliebt werden. Auch wenn es Homosexuell wäre.
    Ist damit deine Frage geklärt?
    Es ist der eigentliche Sinn, das natürlichste, Kinder zu bekommen,ja, aber nicht alle wollen, können oder brauchen das um ein erfülltes Leben zu haben.

    Ich z.B hatte nie einen Vater. Ich hatte eine sehr schöne Kindheit.
    Das einzige "Problem" das sich mir deswegen heute offenbart ist es, dass ich lange Zeit brauchte, um einen Mann, den Vater meiner Kinder als mündigen Erziehungspartner anerkennen zu konnte.
    Für mich als Kind schien alles immer ganz klar. Was meine Mutter sagte, machte, meinte war nun mal so. Es gab keine 2 Meinungen die mich verwirren konnten, es gab keinen Streit in der Familie, meine Mutter war sowohl die liebe Mutter die mal 5 grade sein lassen konnte als auch mal die strenge (ich denke dass Eltern sich oft zum Gegenpohl machen, um so strenger der eine ist, um so lockerer kann er andere sein und umgekehrt- das ist nicht optimal, aber ich beobachte das in vielen Familien).
    Für mich als Kind, war die Sache somit immer sehr einfach, klar geregelt in meinem Kopf.

    Als ich dann selber Kinder bekam, war es für mich ein großes Problem, meinen Partner miterziehen zu sehen. Für mich war es ein unerwünschtes Einmischen seinerseits. Ich habe erst langsam gelernt damit umzugehen. Mit der Erkenntnis wurde es besser.

    Wäre es nun ein Wunsch, dessen vorzubeugen, fände ich es egal, ob nun 2 Frauen, 2 Männer oder 1 Mann und eine Frau ein Kind erziehen.
    Das Kind lernt das selbe: Dass es 2 Menschen hat, auf die es sich einlassen muss. So oder so, werden diese 2 Menschen unterschiedlich sein und unterschiedlich mit dem Kind umgehen.

    Mein Mann, ein Scheidungskind, ist übrigends der ähnlichen Ansicht wie du. Er empfindet es als das wichtigste, dass Mutter und Vater für das Kind da sind. Ich denke, er würde sein Glück für die Kinder opfern und sich bereit erklären für immer an der Seite der Mutter seiner Kinder zu bleiben, auch wenn er sie nicht mehr lieben würde, nur um den Kinder in seinen Augen die perfekte Kindheit zu bieten.

    In meinen Augen, vermitteld man den Kindern damit ein falsches Bild von einer perfekten Familie.
    Perfekt ist es, wenn die Kinder ehrliche Werte vermitteld bekommen. Und was ist ehrlicher als wirkliche Liebe zu einem Menschen. Egal ob hererosexuelle Liebe oder homosexuelle Liebe, oder , wenn man eben für eine Zeit gar keinen Menschen (im Sinne von einem Parnter) liebt, dann ist es nur ehrlich, alleine die Kinder zu erziehen.

  13. #13

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    Zitat Zitat von TET Beitrag anzeigen
    ja das ist MEINE Meinung nach der hast du mich ja auch gefragt. Aber auch die Natur hat den Fortbestand der eigenen Art an das Überleben der selben geknüpft, das steht ausser Frage. Und der Mensch gehört ob er will oder nicht einfach zur Natur (noch).

    was soll mit denen passieren? sie haben Vater und Mutter. Auch schwule Männer sind ja in erster Linie Männer.
    Du sagst es ja selbst. Sie wollen! Aber es klappt nicht. Natürlich können Menschen auf Grund ihrer sozialen Gesellschaftsstrukturen auch ohne Kinder glücklich sein. Tatsache ist aber auch, dass wir alle nicht hier wären ohne unsere Väter und unsere Mütter.

    Ich kenne einige Homosexuelle auch ein schwules Paar lebt direkt neben mir. Ich hab da nichts einzuwenden. Es gibt auch in der Natur homosexualität. Ich wünsche mir aber trotzdem Enkel von meiner Tochter die nicht adoptiert sind, nur weil sie mit einer Frau zusammen lebt. Und ich wette, dass es kein Ehepaar mit Kind gibt, dass sich vor bekannt werden einer homosexuellen Neigung so etwas wünschen würde für sein Kind, das wäre nicht normal.

    Du bist sehr in unserer modernen Welt verankert in deinem Denken. Ich sehe mich als Teil der Natur und sehe mich als Bindeglied der Menschheit das in die Zukunft reicht.

    grüße TET
    Ja, so sehe ich mich auch. Ich bin ebenfalls sehr mit der Natur verankert. Ich bin ein Teil der Natur und wir werden das auch immer sein.
    Ich würde lügen, würde ich sagen, dass ich mir nicht auch leibliche Enkelkinder wünschen würde. Aber eins muss dir auch immer klar sein: Es sind DEINE Erwartungen, Wünsche, Träume, Einstellungen. Und das ist es wohl, weswegen diese Kinder oft abgelehnt werden, weil die eigenen Erwartungen, Wünsche, Träume...nicht erfüllt werden. Es ist in unseren Gedanken fest eingebrannt, dass unsere Kinder auch wieder Kinder bekommen werden, und diese dann wieder..usw.
    Plötzlich wäre der Vortbestand nicht mehr gegeben und somit die Erwartungen unerfüllt. Man ist endtäuscht. Man hätte es sich anderes Gewünscht.
    Dennoch sind es eben deine Erwartungen, die des Kindes sehen eben oft anders aus.

  14. #14
    TET
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    oft würde ich jetzt nicht sagen. zumindest nicht was die Familie angeht. Vieles ist auch Erziehungssache. Wie jemand aufwächst in welchen familiären Verhältnissen. Ein Familienmensch ist man nicht von Geburt an, dazu wird man erzogen.
    An mein Kind sonst habe ich keine Erwartungen ausser, dass es glücklich ist. Ich bin selbst nicht sehr konventionell in meinem Leben und bin auf alles vorbereitet.

  15. #15

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    zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich das forum hier sehr interessant finde. es ist eines der wenigen, in denen sachlich diskutiert werden kann ohne den anderen aufgrund seiner (vielleicht etwas anderen) meinung gleich mal rund zu machen.
    das posting von mutterhenne fand ich interessant. ich habe meist nur menschen in meiner umgebung, die mit beiden elternteilen aufwuchsen, bzw. wenn die eltern geschieden waren, gabs rasch neue partner.
    das 2. posting nahm mir die worte aus dem mund für TET, n#ämlich dass man nie verwechseln darf, wessen wünsche es sind. DU möchtest enkel! deine tochter will es dir vielleicht nur "recht" machen, hätte aber ansich ganz andere pläne... (das ist jetzt nicht auf dich persönlich bezogen, eher allgemein)
    es ist doch wichtig was die kinder wollen, nicht was WIR für ideal halten, oder?
    hmm, du meinst also, es läge an der erziehung? ich habe 3 erwachsene kinder. der große sohn ist verheiratet und plant kinder. meine tochter lebt in einer festen (heterosexuellen) beziehung und möchte auch irgendwann mal eine familie gründen. mein kleiner sohn ist schwul... er plant keine familie.
    erzogen wurden sie alle gleich. das elternhaus war intakt (ist es noch) und wir haben mit allen eine schöne zeit der kindheit und jugend erlebt.
    ich möchte auch nicht sagen, dass mein kleiner sohn KEIN familienmensch ist, nur weil er keine kinder möchte. er kümmerte sich rührend um seine oma, bis diese starb und familie geht ihm über alles! mehr noch als den anderen beiden möchte ich behaupten...
    hier denke ich, hinkt deine ausführung ein wenig, oder ich habe sie schlicht missverstanden - was schreibend gern und oft passiert *gg

    ich freue mich übrigens genauso auf enkelkinder wie du! aber ich "erwarte" sie nicht. vielleicht unterscheidet uns das?
    jedenfalls interessant, eure meinungen zu lesen!

    lieben gruß
    mrsbci

  16. #16
    TET
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    Freuu

    für mich ist das mehr als eine Entscheidung ob ich Pilot werde oder Maler. Für mich ist es so als würde ein Wolf sagen "ach das Rudel ist mir egal ich will ein Hund sein." Verstest du was ich meine? Die Menschheit existiert weil sie seit Menschengedenken Nachkommen hat. Es ist somit Lebenszweck unserer Art. Der Mensch meint immer sich aus diesem Schema ausklammern zu können weil er sich ja so egoistisch als Individuum fühlt. Also für mich ist eine Familie etwas essentielles und der einzige wirkliche Sinn des Lebens. Des Lebens und nicht des Einzelnen. Das Leben will weiter Leben produzieren das ist der Lauf der Dinge. Das sehen glücklicherweise auch die meisten Menschen unbewusst so. Das ist unser genetischer Plan. Wäre das nicht so wären wir nicht mal "von den Bäumen" runter gekommen sondern schon als seltsam egoistische Affenart ausgestorben. Seid alle froh, dass Eure Eltern sich für eine Famile entschieden haben sonst würden wir hier nicht schreiben.

  17. #17

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    Den Menschen unterscheidet aber etwas vom Tier. Es kann denken und geziehlte Handlungen ausführen um etwas gewolltes in der Zukunft geschen zu lassen. Der Mensch kann planen und auch längerfristig danach handeln um etwas geschehen zu lassen.

    Natürlich ist es der Sinn des Lebens. Jedes Lebewesen erfüllt einen Zweck damit der Kreislauf und das Leben auf der Erde weiter gehen kann. Ohne Mensch und Tier auf der Erde, würde nichts bestehen.

    Aber wenn der Mensch nicht mehr darüber entscheiden können darf, ob er nun Kindern das Leben schenkt oder nicht, und das kann der Mensch nun mal, das unterscheidet uns eben vom Tierreich, dann dürften wir auch nicht entscheiden, wer Leben oder sterben darf. Kein Mensch dürfte geeimpft werden, kein Mensch am Leben erhalten. Menschen würden an Erkältungen sterben, an Knochenbrüchen, Frühchen oder zu schwach Babies würden sterben, überhaupt die ganze Säuglingssterberate würde in die Höhe schießen, keine künstlichen Befruchtungen, keine Menschen über 60....

    Der Mensch erschafft Leben, erhält Leben am Leben und entscheidet sich eben auch gegen neues Leben, und somit ist der Kreislauf wieder gegeben.

    Wenn du sagst, es ist unser ALLER Pflicht und NUR das der Sinn, Leben zu zeugen, musst du auch beachten, dass wir Leben dann nicht mehr am Leben erhalten dürften.

    Das eine funktioniert nicht ohne das andere, Wir können nicht so in die Natur eingreifen wie wir es heute machen, und gleichzeitig ALLE Kinder am laufenden Band produzieren so wie es die Natur für uns gedacht hat. Denn dann würde alles ganz schön aus dem Ruder laufen. Wo käme denn der Platz her.

    Es ist gut so wie es ist. Der Mensch hat die Entscheidungsfreiheit und kann entscheidungen treffen. Eben auch, keine Kinder zu zeugen, oder eben nur 1, 2, 3, 4, und nicht mehr jeder produziert 10 oder mehr Kinder- denn das diese alle überleben, wär von der Natur auch nicht so gedacht.
    Gedacht ist es von der Natur so, dass ein Nachkomme für Vater und Mutter gezeugt werden und so alt werden um wieder Vater und Mutter zu "ersetzen".
    Bedeutet, pro Familie oder Lebewesen auf der Erde, erreichen/erreichten 2 Nachkommen das vortpflalzungsfähige Alter um ihren Platz auf der Erde zu sichern. DAS ist doch immer noch gegeben. Der Vortbestand also wie von der Natur gewollt gegeben.


    Das ist der Mensch. Würdest du das alles wieder wollen?
    Sei froh, dass Leben am Leben erhalten wird, sonst würden wir hier alle nicht schreiben.
    Geändert von Mutterhenne (09.12.2011 um 15:46 Uhr)

  18. #18

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    hmm, ich denke, der hauptunterschied ist, dass wir unterschiedliche meinungen zum sinn des lebens haben.
    dein sinn ist es, sich fortzupflanzen. in der natur der sache wäre es, wenn du das so lange tust, bis die natur dann mal einen riegel davor schiebt. *smile (wieviele kinder hast du denn schon??? *zwinkers)

    oder gibts dafür auch regeln, wieviele kinder man haben darf oder muss? schau mal, mutterhenne hat doch recht! was wäre denn, wenn nun jeder nur einen sinn in seinem leben sähe und der wäre, sich fortzupflanzen... ich weiss nicht, wie du lebst, aber mehr als einen quadratmeter hättest du dann bald nicht mehr....
    und lange nicht alle menschen, die sich gegen kinder entscheiden sind ja nun egoistisch... viele entscheiden sich ganz bewusst dagegen. vielleicht weil sie bedenken haben, eine erbkrankheit weiter zu geben... vielleicht weil sie selbst am rande des existensminimums krapseln... es gibt viele gründe, aber nicht alle sind egoistisch.
    und wenn ich ehrlich sein darf: mir ist ein paar, dass sich aus egoismus GEGEN ein kind entscheidet allemal lieber als eines, das ihr kind nachher von der nanny großziehen lässt und durch sämtliche internate schleppt.
    ich habe eine freundin, die liebt kinder, eigene möchte sie jedoch nicht. ihr job macht ihr riesen spass, sie ist passionierte motorradfahrerin, sie liebt fremde kulturen und ist hier und da auch bei hilfsprojekten engagiert (meist für kinder!) all das ginge mit eigenen kindern nicht.
    aber als sinnlos würde ich ihr leben nicht wirklich bezeichnen... ohne solche menschen ginge es kindern in der 3. welt nämlich übel... (gehts ihnen eh, leider)

    du sagst, es sei mehr als eine entscheidung ob du pilot oder maler werden möchtest... mhh, sicher hats mehr gewicht. aber im endeffekt gehts doch nur um eines: wie gestalte ich mein leben! man hat nur EINS! davon. ich selbst kann mir ein leben ohne meine kinder nicht vorstellen, ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es menschen gibt, die keine kinder möchten. dann lieber keine kinder als ein ungewolltes, was sich auch ein leben lang ungewollt fühlt...

    wenn du nun immer die "rudel" der tiere als vergleich nimmst möchte ich noch sagen, dass es in vielen rudeln üblich ist, dass man sich um kranke kümmert, alte mit beschützt und zusammen hält.
    bei den menschen gibts unheimlich viele ehrenamtliche helfer, die in krankenhäusern, altenheimen ect. helfen. ohne die ginge es nicht! aber darum muss nicht JEDER so ein ehrenamt bekleiden. ebenso sehe ichs beim kinder bekommen. viele bekommen mehrere kinder, andere eben gar keine. auch hier gleicht die natur das aus...

  19. #19
    TET
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    @Mutterhenne
    Wenn du sagst, es ist unser ALLER Pflicht und NUR das der Sinn, Leben zu zeugen, musst du auch beachten, dass wir Leben dann nicht mehr am Leben erhalten dürften.
    das sage ich ja gar nicht. Pflicht ist es nicht. Nur ist es das wozu wir und warum wir hier sind. Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Du rollst das jetzt von einer religiösen oder natürlichen Schiene auf. Der Mensch ist nicht umsonst da, wo er jetzt steht. Wäre er aber schon vor Jahrtausenden dazu übergegangen lieber eine größeren Acker zu bestellen um mehr Gewinn zu machen, anstatt eine Familie zu gründen, gäbe es uns heute vielleicht schon nicht mehr.
    Das mit dem Leben erhalten ist eine eigenschaft der Primaten die ist sehr natürlich und kann man auch bei Menschenaffen sehen. Sie füttern kranke und gebrechliche mit durch, sie "adoptieren" Kinder die ihre Eltern verloren haben. Das ist also schon über 150.000 jahre und länger unsere Eigenschaft.

    Es ist ein gesellschaftliches "Problem", ich sehe es als solches. Eine Nach-mir-die-Sintflut Menatalität. Eine Ich-Gesellschaft. Mir ist klar das nicht alle meine Meinung teilen aber ich wurde gefragt warum ich es schlimm fände, hätte ich so einen Sohn. Das hab ich gesagt Was andere meinen tun zu müssen und für richtig halten, kann jeder halten wie er will. Das ändert aber nichts an meiner Meinung zu diesem Thema.



    @mrsbci
    hmm, ich denke, der hauptunterschied ist, dass wir unterschiedliche meinungen zum sinn des lebens haben.
    dein sinn ist es, sich fortzupflanzen. in der natur der sache wäre es, wenn du das so lange tust, bis die natur dann mal einen riegel davor schiebt. *smile (wieviele kinder hast du denn schon??? *zwinkers)
    ich könnte jetzt antworten "Das weiss ich gar nicht " aber das wäre nicht korrekt.

    Es gibt vielleicht für den Einzelnen einen anderen Sinn als den der Arterhaltung. Aber der es kann keinen anderen Sinn für die Menschheit geben. Die Anzahl der Nachkommen richtet sich auch im Tierreich immer nach den äusseren Bedinungen. Frag mal jemanden in einer Wildschweingeplagten Stadt oder dort wo es Füchse gibt. Werden viele geschossen reagieren sie darauf mit mehr Nachwuchs. werden viele Füchse überfahren und getötet werfen sie plötzlich mehr Junge. Ist das Nahrungsangebot knapp kommen weniger Junge zur Welt. Bei uns ist das ähnlich. Allerdings etwas paradox. In armen Ländern kommen immer mehr Kinder zur Welt, schon in den Schwellenländern gehen die Geburtenraten zurück. Früher (Urmenschen) mussten so viel wie möglich nachkommen Zeugen da sie ein viel höheres Risiko hatten zu sterben. Also ist 1-3 Kinder für eine Menschenfamilie in der 1. Welt völlig normal.

    Genau diese egoistische Einstellung meine ich. Sie ist eine Erscheinung der "ich hab Hobby Freizeit MEIN Leben" Generation. Egoistsich meine ich hier nicht böse. Es ist einfach unsere Gesellschaft. Die Leute wollen SICH selbst verwirklichen. Schon die Eltern sind vielen nur noch ein Klotz am bein sobald sie alt sind.

    ich nehme Tiere nicht zum Vergleich ich sehe uns nicht als etwas höheres an als Tiere. Wir sind eben nur die Primatenrasse die es als erste oder einzige geschafft hat sich den Planeten untertan zu machen. Uns scheint das vielleicht als Fortschritt. Mal sehen wer es länger macht die Schimpansen oder der Mensch? Aber ganz sicher werden auf diesem Planeten noch Schaben herumkrabbeln wenn von uns nichts mehr zeugt. Ich habe einfach einen anderen Blickwinkel auf diese Sache. Sehe mich als Teil einer Gemeinschaft deren Ziel es sein muss diesen Planenten möglichst lange für uns in Anspruch nehmen zu können. Das betrifft nicht nur das erhalten der Art sondern auch das erhalten der Umwelt für uns. Aber wahrscheinlich werden wir alle aussterben aber hatten unseren Spass dabei *ironie aus*

    Es gibt vielleicht für den Einzelnen einen anderen Sinn als den der Arterhaltung. Aber der es kann keinen anderen Sinn für die Menschheit geben.

  20. #20

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    nein nein, ich streite ja gar nicht ab, dass es wichtig zur "artenerhaltung" ist, dass man sich fortpflanzt. dennoch respektiere ich auch menschen, die dies anders sehen und praktizieren. mein sohn KÖNNTE auch ein kind zeugen - wohl eher als samenspender, aber immerhin, er KÖNNTE!
    und er wird es NICHT tun, weil er an das wohl des kindes denkt, welches evtl. stressigen zeiten ausgesetzt wäre als kind mit 2 vätern, sicher nicht aus egoistischen gründen, ganz im gegenteil. wäre er egoistisch, hätte er kinder...
    für mich wäre es auch egal, ob ein kind mit 2 müttern, 2 vätern oder mutter und vater aufwächst, da bin ich ganz bei mutterhenne. aber die gesellschaft siehts anders. und auch wenn ich als erwachsener über dem gerede anderer stehen kann - einem kind mutet man das nicht gern zu...
    von demher wäre es aber nun gar kein problem, wenn deine tochter lesbisch wäre, fortpflanzen könnte sie sich nach wie vor. mit eigenen genen sogar - was dir ja wichtig ist.
    ich möchte einfach nochmal zurück auf den ursprung des themas kommen... das argument, es wäre traurig, weil du keine enkel bekommen kannst stimmt nicht ganz. du könntest durchaus.
    mein sohn hat sich für die weniger egoistische einstellung gehalten: verzicht FÜR das kind!

    übrigens: nochmal zu den tieren: da nehmen die stärkeren die schwächeren als nahrung, so reguliert die natur die überproduktion eben auch... da sind wir doch ganz froh, dass sich manche menschen gegen kinder entscheiden, oder? (das war aber jetzt nur als spaß gemeint!)

  21. #21
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    Verstehe ich dich richtig dein Sohne hat sich "gegen ein Kind" entschieden? ich meine das finde ich ohnehin gut. und Respektieren tu ich jeden der mich respektiert es ging nur darum zu erklären warum ich es anders schöner finde. Solange "Ausreißer" in einer Population die Ausnahem bleiben ist es auch kein Problem. Das viele Menschen ein Problem mit homosexualität haben ist allerdings nicht verwunderlich. So lange ist das in Deutschland auch noch nicht legal.

  22. #22

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    ja, er hat sich zum wohle des kindes gegen ein kind entschieden! das liest du ganz richtig.
    er ist kinderlieb und sicher nicht egoistisch. aber er denkt eben auch an das kind... wird es klappen mit 2 vätern?
    was sagt die umwelt? (IHM wäre das wurscht, aber einem kind kann das weh tun!)

    übrigens: natürlich respektiere ich dich und vor allem deine meinung. ich finde deinen blickwinkel sogar sehr interessant und er regt mich zum nachdenken an über etwas, was ich bisher ganz anders sah.
    in vielen punkten stimme ich mit dir überein, aber nicht in allen. auch das macht den menschen aus: dass er eine eigene meinung hat! welche die richtige ist, kann man meist nur schwer herausbekommen. oftmals steckt in beiden etwas gutes.
    in diesem sinne: schönen anfang der woche!

  23. #23

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    Hallo,
    Natürlich ist das alles Ansichtssache, doch ich finde das hat mit Egoismus nichts zu tun!
    Es gibt viele Paare die sich nach Jahren erkennen, das sie Homosexuell sind und schon Kinder haben. Gehen dann eine gleichgeschlechtliche beziehung ein wo auch die Kinder mit Leben!
    Oder Homosexuelle Paare adoptieren sogar Kinder und das wird vom Jugendamt auch akzeptiert!

    Lieber Gruß

  24. #24

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    Gib ihm einfach etwas Zeit.
    Ich denk er wollte erst wenig Kontakt zu Euch weil er sich halt geschämt hat und jetzt ist alles raus und auch er muss damit klar kommen dass du es weisst. Deshalb wird er sicherlich nicht gleich wie früher auf euch losrennen und alles erzählen. Sowohl er als auch du brauchen Zeit damit umzugehen und auch damit, dass der andere es weiss. Überleg dir mal: er ruft dich an, schwätzt mit dir über dies und das und auf die Frage hin was er heut Abend noch unternehmen will sagt er dann er plant ein romantisches Essen mit seinem Liebsten! Das wäre ihm peinlich und dir auch unangenehm...da müssen sich halt erstmal beide Seiten dran gewöhnen.

  25. #25
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    Zitat Zitat von Leonie Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Natürlich ist das alles Ansichtssache, doch ich finde das hat mit Egoismus nichts zu tun!
    Es gibt viele Paare die sich nach Jahren erkennen, das sie Homosexuell sind und schon Kinder haben. Gehen dann eine gleichgeschlechtliche beziehung ein wo auch die Kinder mit Leben!
    Oder Homosexuelle Paare adoptieren sogar Kinder und das wird vom Jugendamt auch akzeptiert!

    Lieber Gruß
    Hier zitiere ich einen Bundesrichter des Bundesverfassungsgerichtes. "Nicht alles was rechtlich in Ordnung ist, ist auch richtig so."
    Ein Kind braucht um sich richtig zu entwickeln Vater UND Mutter. Ich bin seit ich 7 Jahre alt war von meiner Mutter allein erzogen worden weil mein Vater schwer krank wurde und ich habe eine Vaterfigur sehr vermisst. Dinge die man eben nicht mit einer Mutter machen kann, genauso umgekehrt. Emanzipation hin oder her. Ich weiss dass mir persönlich ein männlicher Teil in der Erziehung sehr gefehlt hat und kenne auch noch ein Beispiel einer Tochter die zwei Väter hatte, die heute (28) gleicher Meinung ist. Wenn es nach mir ginge wäre eine Adoption durch Homosexuelle Paare nicht erlaubt.

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